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Irak:

IS-Anführer Izzat al Douri von Regierungstruppen getötet - Früherer Vizepräsident von Saddam-Hussein ist tot

Stand: 18.04.15 10:10 Uhr

17.04.2015- Izzat al Douri, hochrangiger Anführer des islamistischen "IS" und früherer Vizepräsident von Saddam Hussein ist tot. Al Douri, der zu den führenden Köpfen des sogenannten "Islamischen Staates" gehörte, wurde in den Hamrin-Bergen in der Provinz Salah-al-Din während einer Militär-Operation der irakischen Regierungstruppen getötet. Al Douri konnte sich nach dem Sturz von Saddam Hussein einer Gefangennahme entziehen und war im Jahr 2014 maßgeblich an der erfolgreichen Offensive des "IS" im Irak beteiligt.

Al Douri sei bei den Alas Feldern bei der Stadt Alam, in der Nähe der kürzlich befreiten Stadt Tikrit ums Leben gekommen. Die irakische Nachrichtenagentur Alsumaria veröffentlichte mehrere Fotos eines toten älteren IS-Kämpfers mit rotem Bart und roten Haaren, bei dem es sich um Al Douri handeln soll. Al Douri war im Westen auch deswegen bekannt geworden, weil er mit seinen roten Haaren vom Aussehen her wie ein englischer Offizier wirkte.

Der Körper sei nach Bagdad transportiert worden, um den Tod Al Douris durch die Vornahme von DNA-Analysen an DNA-Material und mithilfe von Fingerabdrücken zu bestätigen. Al Douri soll 72 Jahre alt gewesen sein. Er hatte nach der Gefangennahme und Hinrichtung des früheren irakischen Diktators Saddam Hussein im Untergrund die Führung der sozialistischen Baath-Partei übernommen, auf der Saddam Hussein seine Macht aufgebaut hatte.

Al Douri galt als rechte Hand des langjährigen irakischen Diktators Saddam Husseins und war maßgeblich an Saddam Husseins Putsch und Machtübernahme im Jahr 1968 im Irak beteiligt. Nach dem Sturz Saddam Husseins konnte sich Al Douri einer Gefangennahme durch die Alliierten entziehen. Die USA hatten ein Kopfgeld von 10 Millionen US-Dollar auf den Saddam-Hussein-Gefährten ausgesetzt.

Al Douri war - wie Saddam Hussein - Sunnit. Der Erfolg der ebenfalls sunnitischen, islamistischen "IS" im vergangenen Sommer im Irak beruht Analysen zufolge auf einer Zusammenarbeit ehemals führender sunnitischer Saddam Hussein-Gefolgsleute mit der islamistischen "IS". Bereits kurz nach der erfolgreichen Offensive der Islamisten im vergangenen Jahr hatte es Berichte gegeben, die den früheren Vizepräsidenten von Saddam Hussein, Al Douri, als einen maßgeblichen Kopf und Drahtzieher der "IS"-Offensive benannt hatten.

Unter der jahrzehntelangen Herrschaft des Sunniten Saddam Hussein und der ebenfalls sunnitischen, sozialistischen Baath-Partei wurde die vorwiegend im Südirak lebende, schiitische Bevölkerung unterdrückt und benachteiligt. 

Nachdem der Diktator Saddam Husseins durch die USA und die alliierten Streitkräfte gestürzt worden war, wurde der Irak zunächst von einer Koalitionsregierung regiert. In dieser waren Vertreter aller drei großen irakischen Bevölkerungsgruppen - der Schiiten, Kurden und Sunniten - eingebunden.

Bis 2014 wurde der Irak dann allerdings von einer schiitisch domimierten Regierung regiert, der vorgeworfen wurde, die schiitische Bevölkerung zu Lasten der sunnitischen Bevölkerung zu bevorzugen. Dies wird von den USA als ein Grund dafür angesehen, dass der islamistische "IS" zusammen mit den im Untergrund übriggebliebenen Strukturen der Baath-Partei bei seiner Offensive im Jahr 2014 auf keinen nennenswerten Widerstand, oder zunächst sogar auf Zustimmung seitens der sunnitischen Bevölkerung stieß.

Nach den großen Geländegewinnen des "IS" im Sommer und Herbst 2014 hatte die damalige irakische Regierung die USA mehrfach um Hilfe im Kampf gegen die Islamisten gebeten. Die USA lehnten eine militärische Hilfe zunächst ab und machten den Rücktritt der schiitisch dominierten Regierung zur Vorbedingung für eine Hilfe gegen die islamistische "IS". Die USA forderten eine neue Koalitionsregierung, welche die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen repräsentierte, und keine Bevölkerungsgruppe benachteiligen sollte. Nur so sahen die USA einen Rückhalt der gesamten irakischen Bevölkerung gegen das Militärbündnis aus islamistischer "IS" und sozialistischer Baath-Partei gegeben.

Nach Bildung einer Koalitionsregierung unter dem jetzigen Ministerpräsident Maleki sagten die USA dem Irak die erbetene militärische Unterstützung gegen den "IS" zu und begannen, unter Einbindung einer Internationalen Koalition, mit neuen Waffen- und Materiallieferungen, einer Intensitivierung der Ausbildung irakischer Regierungssoldaten, sowie massiven Luftangriffen auf die Stellungen der  islamistischen "IS".

Amerikanische Militärkreisen zufolge hat die "IS" seither rund 25 bis 30% der eroberten Gebiete wieder verloren. Den Kampfum die symbolträchtige syrische Kurdenstadt Kobane hat der "IS" trotz massivem Einsatz von Mensch und Material - zuletzt auch einer Bridade von Kinderkämpfern - verloren. Im Anschluss wurden durch die Kurden weite Gebiete um Kobane von der "IS" befreit.

Auch Saddam Husseins Heimatstadt Tikrit wurde in den vergangenen Wochen von irakischen Regierungssoldaten und Milizen von der "IS" zurückerobert. Nun soll die Provinz Salahuddin, dessen Provinzhauptstadt Tikrit ist, vollständig von "IS"-Kämpfern gesäubert werden. Gleiches ist für die Provinz "Anbar" vorgesehen. Im Frühsommer soll schließlich die nordirakische Millionenstadt Mossul von der "IS" zurück erobert werden.

Die Finanzquellen der "IS" seien durch die Zerstörung der Öl-Förder-Anlagen massiv eingebrochen. Mittlerweile habe die "IS" aus Geldmangel das Gehalt ihrer Kämpfer kürzen müssen. Die Bewegungsfreiheit der "IS" sei - so das US-Militär - durch die Luftangriffe erheblich eingeschränkt: Während sich der "IS" vor Beginn der Luftschläge in großen Personen- und Fahrzeug-Kolonnen bewegen konnte ist der "IS" jetzt gezwungen, sich in kleineren Gruppen zu bewegen.

Nach Aussagen der irakisch-kurdischen Kämpfer von Peshmerga und der syrisch-kurdischen Kämpfern der YPG  hat sich durch die Lieferung Deutscher Milan-Panzerabwehrraketen auch die Fähigkeit des "IS" zur Verübung von Selbstmordanschlägen an der Frontlinie erheblich verringert: Durch den Einsatz der Panzerabwehrrakete "Milan"  können islamistische Selbstmord-Attentäter, die mit Benzin oder Sprengstoff belandenen Fahrzeugen auf die kurdischen Frontlinien zufahren, schon in weiter Entfernung unschädlich gemacht werden.

 

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