Archäologie

Feierliche Übergabe des Geo- und Umweltforschungszentrums

Übergabe GuZ | Bildquelle:

Tübingen

Feierliche Übergabe des Geo- und Umweltforschungszentrums

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und der Ministerialdirektor des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Ulrich Steinbach, haben diese Woche das neue Forschungsgebäude für die Geo- und Umweltwissenschaften offiziell an die Universität Tübingen übergeben. Auf rund 10.000 Quadratmetern bietet der neue Foschungsbau Platz für Labore, Werkstätten, Seminarräume, Hörsäle sowie Büros. Aber sehen Sie am besten selbst. | mehr

Spürbares Erdbeben

Seismograph | Bildquelle: RTF.1

Region Neckar-Alb

Spürbares Erdbeben

Um 18:37 Uhr bebte am Sonntagabend die Erde in der Region. Das Epizentrum lag zwischen Jungingen und Hechingen im Zollernalbkreis. Die Stärke des Bebens wird mit 3,7 beziffert - und war auch in Tübingen und Reutlingen spürbar. Viele Menschen teilten ihre Erlebnisse in den sozialen Medien. Für die Menschen im Zollernalbkreis hingegen ist das leichte Beben nahezu nichts Besonderes - denn hier kommt es regelmäßig zu kleineren Erdbeben. | mehr

Wissenschaftlerin erhält Leibniz-Preis

Preisverleihung an Prof. Dr. Katerina Harvati-Papatheodorou | Bildquelle: DFG / Rainer Unkel (Pressebild)

Tübingen

Wissenschaftlerin erhält Leibniz-Preis

Die Tübinger Forscherin Katerina Harvati hat den Leibniz-Preis erhalten. Die Paläoanthropologin forscht vor allem über die Neandertaler und den frühen Homo Sapiens. | mehr

Schadensersatz für Opfer von "Cancel Culture" und "No Platforming" # Neues Gesetz: Britische Regierung will Wissenschaftsfreiheit stärken

Denk- und Sprechverbote | Bildquelle: Pixabay

Großbritannien

Schadensersatz für Opfer von "Cancel Culture" und "No Platforming" # Neues Gesetz: Britische Regierung will Wissenschaftsfreiheit stärken

Die britische Regierung hat ein Gesetz angekündigt, um den Opfern von "Cancel Culture" und "No Platforming" zu helfen. Wer wegen seiner wissenschaftlichen Standpunkte an den Universitäten diskriminiert wird, hat demnach ein Recht auf Schadensersatz. Universitäten, die finanzielle Corona-Hilfe in Anspruch nehmen wollen, müssen zudem nachweisen, dass Sie Maßnahmen gegen die Unterminierung der Wissenschaftsfreiheit eingeleitet haben. An jeder Uni soll es einen Beauftragten für Wissenschaftsfreiheit gebe. Lesen Sie hier, was die britische Regierung angekündigt hat: | mehr

Karl Marx irrte: Schon vor 2.600 Jahren gabs Arbeitsteilung und Marktwirtschaft rund ums Mittelmeer

Karl Marx | Bildquelle: Pixabay.de

Mittelmeer

Karl Marx irrte: Schon vor 2.600 Jahren gabs Arbeitsteilung und Marktwirtschaft rund ums Mittelmeer

Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften gilt das Konzept der Marktwirtschaft weitgehend als modernes Phänomen. So argumentierten einflussreiche Ökonomen wie Karl Marx und Max Weber, dass es zwar schon in der Antike Märkte gab, sich aber erst im 19. Jahrhundert Volkswirtschaften entwickelten, in denen die Produktions- und Vertriebsstrukturen auf die Gesetze von Angebot und Nachfrage reagierten. Die Studie eines internationalen Forschungsteams untersuchte jetzt Pollenüberreste - und liefert Beweise, dass bereits im antiken Griechenland eine integrierte Marktwirtschaft existierte. | mehr

Gegen "Cancel Culture" und "Political Correctness" # 70 Wissenschaftler gründen "Netzwerk Wissenschaftsfreiheit"

Denk- und Sprechverbote | Bildquelle: Pixabay

Deutschland

Gegen "Cancel Culture" und "Political Correctness" # 70 Wissenschaftler gründen "Netzwerk Wissenschaftsfreiheit"

70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich gegen "Cancel Culture" und "Political Correctness" im "Netzwerk Wissenschaftsfreiheit" zusammengeschlossen: Sie wenden sich gegen die "zunehmenden Verengung von Fragestellungen, Themen und Argumenten in der akademischen Forschung". Die rationale und ergebnisoffene Suche nach Erkenntnis dürfe nicht durch eine ideologische oder politische Agenda eingeschränkt werden. Voraussetzungen von freiheitlicher Forschung und Lehre sollen verteidigt und gestärkt werden. Lesen Sie hier das Manifest des Netzwerks in voller Länge: | mehr

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Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur

Daumen und Finger halten Blatt | Bildquelle: Pixabay.de

Tübingen

Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur

Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren könnte die Entwicklung hin zum beweglichen Daumen begonnen haben. Die bessere Feinmotorik verschaffte den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil. Lesen hier die Forschungsergebnisse der Tübinger Professorin Katerina Harvati: | mehr

Kein Tropenwald in Niedersachsen: 55 Millionen Jahre alte Pollen geben Klimadaten preis

Lüneburger Heide (Niedersachsen) | Bildquelle: Pixabay.de

Nordwestdeutschland

Kein Tropenwald in Niedersachsen: 55 Millionen Jahre alte Pollen geben Klimadaten preis

Senckenberg-Wissenschaftler haben ein etwa 55 Millionen Jahre altes Kohleflöz aus der Zeit des frühen Eozäns im ehemaligen Braunkohleabbaugebiet des niedersächsischen Landkreises Helmstedt untersucht. In ihrer kürzlich im Fachjournal „PLoS ONE" erschienenen Studie zeigen sie anhand von Pollenanalysen, dass der Nordwesten Deutschlands zu dieser Zeit von einem warm-gemäßigten Klima geprägt war. Dies steht im Unterschied zu anderen Zeitabschnitten des Eozäns, in denen überwiegend ein sehr warmes Treibhausklima vorherrschte. | mehr

Chopper-Tools waren Knochenbrecher - Tübinger Wissenschaftlerin löst Rätsel um frühe Steinwerkzeuge

Neandertaler | Bildquelle: pixabay.com

Tübingen / Israel

Chopper-Tools waren Knochenbrecher - Tübinger Wissenschaftlerin löst Rätsel um frühe Steinwerkzeuge

Wissenschaftler haben das jahrzehntelange Rätsel um den Verwendungszweck früher Steinwerkzeuge gelöst: Die sogenannten Chopper-Tools wurden verwendet, um Knochen zu öffnen, um an das nahrhafte Knochenmark zu gelangen. An den Forschungen maßgeblich beteiligt war Dr. Flavia Venditti von der Universität Tübingen. | mehr

Globalisierung schon vor 3.500 Jahren: Zahnanalysen belegen Fernhandel und Fernreisen zwischen Mittelmeer und Ostasien

Exotische Früchte | Bildquelle: Pixabay

Globalisierung

Globalisierung schon vor 3.500 Jahren: Zahnanalysen belegen Fernhandel und Fernreisen zwischen Mittelmeer und Ostasien

Globalisierung mit Fernhandel und Fernreisen gab es schon vor 3.500 Jahren. Das legt eine neue Studie nahe. Die Wissenschaftler analysierten den Zahnstein an den Zähnen von 16 Toten aus der Bronzezeit. Das Ergebnis: Menschen im Mittelmeerraum aßen Gewürze und Früchte wie Kurkuma, Bananen und Soja, die nur aus Süd- und Ostasien stammen können. Die Forscher konnten so belegen, dass schon in der Bronzezeit Fernhandel von Nahrungsmitteln weit entfernt lebende Gesellschaften verband: Globalisierung schon vor 3.500 Jahren. | mehr

Leibniz-Preis für Katerina Harvati-Papatheodorou

Knochen | Bildquelle: pixabay.com

Tübingen

Leibniz-Preis für Katerina Harvati-Papatheodorou

Der Leibniz-Preis 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft geht an die Tübinger Paläoanthropologin Katerina Harvati-Papatheodorou. | mehr

Neue Forschungsergebnisse zum Höhlenbär liegen vor

Höhlenbär | Bildquelle: RTF.1

Tübingen/Schwäbische Alb

Neue Forschungsergebnisse zum Höhlenbär liegen vor

Der Höhlenbär lebte vor 400.000 bis 25.000 Jahren auf dem ganzen europäischen Kontinent. Neben Klimaveränderungen hat auch der Mensch mit seiner Jagd dazu beigetragen, dass der Höhlenbär ausgestorben ist. Doch wie lebte und ernährte sich dieses Urzeitwesen? Seit Jahren gibt es in der Forschung heftige Diskussionen, ob der Höhlenbär rein reiner Pflanzenfresser war oder ob es nicht doch einige fleischfressende Populationen gab. Tübinger Wissenschaftler könnten nun Beweise gefunden haben, die Klarheit schaffen. | mehr

Ausgrabungen in der Schachtfelshöhle

Ausgrabung Schachtfelshöhle | Bildquelle: RTF.1

Bad Urach

Ausgrabungen in der Schachtfelshöhle

Schon seit langem weiß man, dass die Schwäbische Alb auf eine jahrtausendelange Besiedlungsgeschichte zurückblicken kann. Jetzt haben Tübinger Archäologen mit der Erforschung zweier neuer Höhlen begonnen. Alles weitere lesen Sie hier: | mehr

Ein Riesenkranich aus dem Allgäu

Kranich | Bildquelle: PM Uni Tübingen

Tübingen

Ein Riesenkranich aus dem Allgäu

Ein Forschungsteam beschreibt einen rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Tübingen. | mehr

So konnten kleine Säugetiere große Dinos fressen - Tübinger Forscher machen Entdeckung

Einschlag | Bildquelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Tübingen

So konnten kleine Säugetiere große Dinos fressen - Tübinger Forscher machen Entdeckung

Eine Entdeckung Tübinger Forscher liefert den ältesten Beweis, dass auch kleine Säugetiere große Dinosaurier fraßen. Wie das ging? | mehr

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