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Westafrika:

Ursache für tödlichen Ebola-Ausbruch ist gefunden: Zweijähriger Bub hat sich bei Flughunden angesteckt

Stand: 13.05.15 20:00 Uhr

30.12.2014. Die Ursache für den Ebola-Ausbruch in Westafrika ist gefunden: Wissenschaftlern zufolge hat sich ein zwei-jähriger Junge in der Ortschaft Meliandou in Guinea beim Spielen in einem hohlen Baum bei Flughunden mit dem Ebola-Virus angesteckt: Der Baum war von Flughunden der Spezies Mops condylurus bewohnt, die wohl ein Reservoir für das tödliche Virus waren. Der Bub hat sich wahrscheinlich über den Kot oder den Speichel der Flughunde angesteckt. Von diesem "Patient 0" nahm der Ebola-Ausbruch seinen Lauf. Mittleweile sind rund 20.000 Menschen infiziert und fast 8.000 Menschen in Westafrika an dem tödlichen Virus gestorben. Der Entdeckung war ein regelrechter Wissenschafts-Krimi vorausgegangen: Der Baum war mittlerweile verbrannt. In seiner Asche konnten die Forscher aber Erbsubstanz der Flughunde nachweisen.

Ein Team von Wissenschaftlern unter Federführung des Robert Koch-Instituts hat die Wildtier-Quelle des Ebolafieber-Ausbruchs in Westafrika eingegrenzt und bisherige Vermutungen zum Reservoir des Virus in Wildtieren bestätigt. Demnach waren Flughunde die Quelle für den Ausbruch des Ebola-Virus:

Das Augenmerk der Wissenschaftler richtete sich dabei auf den Indexpatienten,  einem zweijährigen Jungen, der als erstes an Ebola erkrankt war.  Rätselhaft war zunächst, dass die Umgebung der  Ortschaft Meliandou in Guinea stark von Menschen geprägt ist, und es keinen Urwald gibt, aus dem der Erreger hätte stammen können. Die Wissenschaftler fanden aber in 50 Meter Entfernung einen einzelnen, hohlen Baum, in dem die Kinder des Ortes oft gespielt hatten.

Der Baum war in der Zwischenzeit verbrannt, aber die Wissenschaftler konnten mit Erbgutanalysen in der Asche des Baumes die Erbsubstanz von Flughunden der Spezies  Mops condylurus nachweisen. Der zweijährige Bub hat sich demnach wohl dort bei den im Baum wohnenden Flughunden mit Ebola angesteckt, und das Virus anschließend auf andere Menschen übertragen.

Beteiligt an dem internationalen interdisziplinären Team waren das Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig, die Wild Chimpanzee Foundation in Guinea, die Phillips Universität Marburg, das Institut für Tropenmedizin und internationale Gesundheit an der Charité Universitätsmedizin Berlin und die McGill University, Montreal, Canada .

Die Arbeiten sind in der Fachzeitschrift EMBO Molecular Medicine erschienen; in der Januarausgabe 2015, die am 30.12.2014 veröffentlicht wurde: "Investigating the zoonotic origin of the West African Ebola epidemic", EMBO Molecular Medicine Januar 2015.

Das Team war im April 2014 in Guinea, um zu untersuchen, ob im Rahmen des aktuellen Ausbruchgeschehens auch Wildtiere von Ebola betroffen sind. Frühere Krankheitsausbrüche bei Menschen waren mit erheblichen Todesfällen unter Wildtieren assoziiert, vor allem Menschenaffen und kleine, im Wald lebende Antilopen (Ducker); bei der Verarbeitung des Fleischs tot aufgefundener Tiere kann das Virus auf den Menschen überspringen. In Guinea fanden die Forscher keine Hinweise auf eine erhöhte Sterblichkeit unter Wildtieren, die Populationen scheinen sich nicht verändert zu haben.

Das Team untersuchte auch die Umgebung des Indexpatienten, mit dem der Ausbruch begonnen hat, ein zweijähriger Junge in der Ortschaft Meliandou in Guinea. 

Die Umgebung dieser Ortschaft ist stark durch den Menschen geprägt. Sie ist von Plantagen und Buschland umgeben; es gibt dort keinen tropischen Urwald wie bei den Orten in Zentralafrika, wo frühere Ebolafieberausbrüche begonnen hatten. Bisher ist das Reservoir des Ebolavirus nicht eindeutig geklärt. Flughunde (die wahrscheinlich selbst nicht an Ebolafieber erkranken) werden seit einiger Zeit als Tier-Reservoir angesehen.

Zunächst untersuchten die Wissenschaftler, ob es bei Wildtieren der Gegend zu einem Rückgang der Populationen gekommen war. Dies hätte darauf hingewiesen, dass Ebola zunächst unter bestimmten Wildtieren ausbrach, bevor sie auf den Menschen übersprang. Früheren Ebola-Epidemien waren beispielsweise ein großes Gorilla-Sterben vorausgegangen. Möglicherweise hatten sich die Goriallas damals mit Ebola infiziert, nachdem sie Früchte gegessen hatten, auf die Flughunde beim Fressen ihren Speichel -  und damit das Ebola-Virus  übertragen hatten. Einheimische Jäger hatten die tot aufgefundenen Gorialls damals verspeist. So war das Ebola Virus wahrscheinlich vom Flughund über den Gorilla auf den Menschen übertragen worden.

Die Untersuchungen der Wildtierbestände ergaben aber, dass es dieses Mal zu keinem Massensterben gekommen war. Die Ebola-Übertragung von Wildtieren auf den Mensch musste dieses Mal also anders stattgefunden haben.

Die Wissenschaftler fanden fünfzig Meter vom Wohnort des Jungen entfernt einen einzelnen hohlen Baum, in dem die Kinder vor Ort oft gespielt haben. Obwohl der Baum kurz vor dem Eintreffen der Wissenschafter gebrannt hatte, konnte das Team die Erbsubstanz der Flughunde-Art nachweisen, die vor dem Brand auf dem Baum gelebt hatte. Gefunden wurde die Erbsubstanz in Boden und Ascheproben. 

Es handelte sich um Mops condylurus, eine Art (Spezies), die schon bei früheren Ebolaausbrüchen als mögliches Reservoir diskutiert worden ist und von der bekannt ist, dass sie Ebolavirus-Infektionen überlebt und in der Antikörper gegen Ebolaviren gefunden worden waren. Die EMBO-Arbeit ist vermutlich der bestmögliche Einblick, der in die Ursprünge des aktuellen Ausbruchs zu gewinnen ist.

Flughunde stehen bereits seit einiger Zeit im Verdacht, ein Reseroir für das Ebola-Virus zu sein. Die fledermausähnlichen Tiere leben in Kolonien auf Bäumen und in Höhlen. Einzelne Exemplare wechseln zwischen den verschiedenen Kolonien hin und her und können dabei auch weite Strecken zurück legen. So kann das Ebola-Virus plötzlich in einem Gebiet auftauchen, in dem es bisher noch keine Ebola-Ausbrüche gab.

Der als "Patient 0" eingestufte Emile erkrankte Presseberichten zufolge wahrscheinlich vor einem Jahr, am 26. Dezember 2013, an Ebola. Er starb demnach zwei Tage später. Binnen eines Monats habe sein Vater, Etienne Ouamouno, weitere sechs Angehörige verloren, so seine vier Jahre alte Tochter und seine Frau, die im vierten Monat schwanger war.

Weitere Infos:

Der renommierte Wissenschaftsautor David Quammen hat mit "Spillover" ein Buch "über den tierischen Ursprung weltweiter Seuchen" veröffentlicht. In dem gut 500 Seiten starken Buch berichtet er auch über Ebola und über Flughunde als Übertäger von Ebola und anderen Seuchen.

Hier geht´s zu unserem Buchtipp: David Quammen: Spillover.

Anmerkung der Redaktion:

In der Presse-Mitteilung des Robert-Koch-Instituts wird die per Erbsubstanz nachgewiesene Spezies als "Flughunde-Art" bezeichnet. Ihr wissenschaftlicher Name wird gleichzeitig mit "Mops condylurus" angegeben, das ist eine Fledermaus-Art. (Fledermäuse und Flughunde zählen beide zu dem Überbegriff "Flattertiere").  Sobald wir diese Unstimmigkeit abklären konnten, informieren wir Sie hier in diesem Artikel.


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Freitag, 27. Februar 2015
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Dienstag, 17. Februar 2015
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Donnerstag, 12. Februar 2015
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Donnerstag, 05. Februar 2015
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Der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für den Kampf gegen Ebola-Epidemie, Walter Lindner, sieht Licht am Ende des Tunnels bei der Eindämmung der hochansteckenden Infektionskrankheit in Westafrika. [Weiterlesen]
Mittwoch, 28. Januar 2015
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Mittwoch, 14. Januar 2015
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