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Sierra Leone / Rom:

Ebola-Fall in Italien - Mitreisende nicht gefährdet: Medizinischer Mitarbeiter nach Rückkehr an Ebola erkrankt

Stand: 13.05.15 19:45 Uhr

13.05.2015. Ein medizinischer Mitarbeiter, der von einem Freiwilligen-Einsatz an einem Ebola-Behandlungszentrum in Sierra Leone zurückgekehrt ist, ist an Ebola erkrankt. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation soeben mit.

Der Patient flog am 7. Mai 2015 von Freetown über Casablanca (Marokko) nach Rom. Bei seiner Ankunft in Rom hatte der Mann keine Ebola-Symptome gezeigt. Von Rom reiste der Mann weiter nach Sardinien.

Am 10. Mai 2015, 72 Stunden nach seiner Rückkehr nach Italien, entwickelte der Patient Symptome. Der Patient isolierte sich zunächst selbst bei sich Zuhause und wurde am 11. Mai 2015 in die Abteilung für Infektionskrankheiten ins Krankenhaus von Sassari, Sardinien verlegt.

Klinische Proben wurden am Nationalen Refernz Zentrum des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten (INMI) Lazzaro Spallanzani (Rom) untersucht. Das INMI bestätigte die Ebola-Infektion. Daraufhin wurde der Patient vom Krankenhaus in Sassari zum INMI nach Rom überstellt. Der Transport fand mit einem speziell ausgerüsteten FLugzeug der italienishen Luftwaffe statt, um weiteren Ansteckungen vorzubeugen.

Da der Patient die Symptone erst 72 Stunden nach dem letzten Flug entwickelt hat, ist es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht notwendig, Passagiere, die mit dem Mann geflogen sind, aufzuspüren.

Krankenhaus-Mitarbeiter des Krankenhauses in Sassari, die den Patienten untersucht haben, waren nach Angaben der WHO bestens mit Schutzausrüstung ausgestattet und stehen derzeit unter Beobachtung. Beobachtet werden auch weitere Menschen, die engen Kontakt zu dem Mann hatten. 

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Montag, 01. Juni 2015
16:57 "Ebolafrei" - Difäm und CHAL berichten über aktuellen Zustand in Liberia
Es war mit Sicherheit eine der hoffnunggebenden Nachrichten in den vergangenen Wochen: am 9. Mai hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO Liberia als ebolafrei eingestuft. Dort hatte es 42 Tage lang keine Neuinfektion gegeben. Doch damit ist die Gefahr noch lange nicht gebannt. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission, kurz Difäm, mit Sitz in Tübingen setzte und setzt sich noch immer für die Menschen in Liberia ein. Ein enger Partner vor Ort ist die Vereinigung CHAL. Gemeinsam mit deren Präsidentin hat Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider heute über die Lage vor Ort informiert. [Weiterlesen]
Mittwoch, 13. Mai 2015
19:31 Ebola-Fall in Italien - Mitreisende nicht gefährdet: Medizinischer Mitarbeiter nach Rückkehr aus Afrika an Ebola erkrankt
13.05.2015. Ein medizinischer Mitarbeiter, der von einem Freiwilligen-Einsatz an einem Ebola-Behandlungszentrum in Sierra Leone zurückgekehrt ist, ist an Ebola erkrankt. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation soeben mit. Der Mann flog von Sierra Leone über Casablanca nach Rom, von wo aus er nach Sizilien weiterreiste. Mitreisende seien nicht gefährdet, so die WHO. [Weiterlesen]

19:29 Ebola-Fall in Italien - Medizinischer Mitarbeiter nach Rückkehr aus Sierra Leone an Ebola erkrankt

Ein medizinischer Mitarbeiter, der von einem Freiwilligen-Einsatz an einem Ebola-Behandlungszentrum in Sierra Leone zurückgekehrt ist, ist an Ebola erkrankt. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation soeben mit.

Der Patient flog am 7. Mai 2015 von Freetown über Casablanca (Marokko) nach Rom. Bei seiner Ankunft in Rom hatte der Mann keine Ebola-Symptome gezeigt.

Mittwoch, 08. April 2015
23:01 Ebola-Epidemie: DRK setzt Hilfe in Liberia für zwei Jahre fort
08.04.2015. Ebola ist in Westafrika längst nicht besiegt, auch wenn die Zahlen der Neuinfektionen sich zuletzt positiv entwickelt haben. Für eine Entwarnung ist es zu früh. Das teilte jetzt das Deutsche Rote Kreuz mit. Das DRK wird daher auch nach Beendigung der Nothilfe-Maßnahmen in Liberia bleiben und den Gesundheitsbereich unterstützen. "Wir lassen die Menschen nicht allein. Mit den Projekten tragen wir in den kommenden zwei Jahren dazu bei, die hygienischen Bedingungen in den ländlichen Regionen nachhaltig zu verbessern und die Gemeinden in Hygiene- und Präventionsmaßnahmen zu schulen. So wird dem Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Ebola, Cholera oder Meningitis vorgebeugt", sagt Clemens Pott, Leiter der Projektgruppe Ebola im DRK, zum Weltgesundheitstag am 7. April. [Weiterlesen]
Dienstag, 07. April 2015
08:18 Ebola: "Es ist noch zu früh, um Entwarnung zu geben"Bündnismitglieder von Aktion Deutschland Hilft setzen Gemeinschaftsprojekt in Liberia um
07.04.2015. Neun Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft setzen in Liberia ein Hilfsprojekt um, das ein erneutes Aufflammen der Ebola-Epidemie verhindern soll. "Zwei Wochen lang gab es in Liberia keinen neuen Ebola-Fall, dann wurde eine Frau in Monrovia positiv getestet. Die Epidemie ist noch nicht vorbei. Daher steht im Mittelpunkt des Projekts eine großangelegte Informationskampagne, die Misstrauen und Vorbehalte gegenüber Gesundheitszentren und Helfern abbauen soll und über Vorbeugemaßnahmen und Anzeichen der Erkrankung aufklärt", so Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. [Weiterlesen]
Montag, 06. April 2015
17:21 Ärztepräsident Montgomery: Ebola wurde unterschätzt
Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat Regierung, Wissenschaft und Hilfsorganisationen vorgeworfen, die Ebola-Seuche in Afrika unterschätzt zu haben. "Es wurde auf die Ebola-Krise nicht schnell genug reagiert. Diesen Vorwurf mache ich aber nicht der Regierung allein, sondern uns allen. Auch die wissenschaftliche Community und die Hilfsorganisationen haben die Ausbreitung von Ebola unterschätzt", sagte Montgomery der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" [Weiterlesen]
Sonntag, 05. April 2015
18:54 Erste Ergebnisse von Ebola-Impfstudien positiv
Die klinische Phase-I-Prüfung eines potenziellen Impfstoffs gegen das gefürchtete Ebola-Virus konnte an vier Standorten in Afrika und Europa erfolgreich durchgeführt werden. Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), in Genf (Schweiz), in Lambaréné (Gabun) und in Kilifi (Kenia) haben Wissenschaftler die Vakzine "rVSV-ZEBOV" parallel an insgesamt 158 freiwilligen gesunden Erwachsenen untersucht. Diese ersten Ergebnisse sind heute im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht. [Weiterlesen]
Donnerstag, 02. April 2015
12:57 Vielversprechender Ebola-Impfstoff - Tropeninstitut stellt erste Studienergebnisse vor
Mehr als 10.000 Todesopfer hat die Ebola-Epidemie in Westafrika bis jetzt gefordert. Nun gibt es Hoffnung. Seit November 2014 haben rund 140 freiwillige Probanden aus dem afrikanischen Lambaréné und Kilifi sowie aus Genf und Hamburg an einer klinischen Studie mit einem experimentellen Ebola-Impfstoff aus Kanada teilgenommen. Entscheidend daran beteiligt war auch das Tropeninstitut Tübingen. Gestern haben die Mediziner die ersten Studienergebnisse vorgestellt. [Weiterlesen]
Mittwoch, 04. März 2015
15:37 Arzt darf nicht ins Ebola-Gebiet
Der Tübinger Arzt Heiner Lempp darf nicht im Ebola-Gebiet helfen. [Weiterlesen]
Dienstag, 03. März 2015
14:46 Ebola: Wirkstoff stoppt Infektion
Um in die Wirtszellen zu gelangen, spannt das tödliche Ebola-Virus die Zellmaschinerie ein - unter anderem bestimmte Calcium-Kanäle der Zellwand. Die lassen sich mit einem Wirkstoff blocken, was im Tiermodell die Infektion stoppt. [Weiterlesen]

12:13 DRK warnt auf der Ebola-Konferenz vor einem zu schnellen Rückzug aus Afrika
Für eine Entwarnung im Kampf gegen Ebola in Westafrika ist es nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes eindeutig noch zu früh.Ein schneller Rückzug von internationalen Hilfsorganisationen aus dem Ebola-Gebiet wäre aus Sicht des Roten Kreuzes derzeit verantwortungslos. [Weiterlesen]
Montag, 02. März 2015
14:00 Apotheker bringen erneut 5.000 Euro für den Kampf gegen Ebola auf
Mit einer Spendensumme von 5.000 Euro unterstützt das "Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker" den Verein "Apotheker ohne Grenzen Deutschland". Das Geld wird für medizinische Unterstützung in Notstandsgebieten, wie zum Beispiel in den Ebola-Regionen, eingesetzt. [Weiterlesen]
Sonntag, 01. März 2015
15:37 SOS-Kinderdorf nimmt Ebola-Waisen auf - Hilfsorganisation bittet um Spenden und Patenschaften
01.03.2015. "Charles ist erst eineinhalb Jahre alt und wurde seit dem Ebola-Tod seiner Eltern im August 2014 an drei verschiedenen Orten betreut. Jetzt hat er zusammen mit drei weiteren Ebola-Waisen ein langfristiges und liebevolles Zuhause im SOS-Kinderdorf Makeni in Sierra Leone gefunden. Weitere werden folgen: Aus den Ebola-Zentren und Übergangsheimen werden immer mehr verwaiste Kinder entlassen, die niemand mehr haben." Das schreibt die Hilfsorganisation SOS Kinderdorf in einem Newsletter. [Weiterlesen]
Freitag, 27. Februar 2015
20:09 Bisher 9.660 Ebola-Tote: 40 % aller Patienten sterben - Zahl der Neuinfektionen sinkt.
27.01.2015. Bisher sind 9.660 Menschen in Westafrika an den Folgen des jüngsten Ebola-Ausbruchs gestorben. Das meldet die Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Todesrate nach einer Ebola-Infektion liegt damit bei 40%. Bisher haben sich 23.825 Menschen mit Ebola infiziert. Obwohl ein neuer Ebola-Imfpstoff voraussichtlich erst im Sommer 2015 zur Verfügung steht, sieht die Bundesregierung "Licht am Ende des Tunnels". Denn die Epidemie scheint abzuklingen: Die Zahl der Neuinfektionen ist demnach von 350 auf unter 100 Fälle pro Woche gesunken. [Weiterlesen]
Dienstag, 17. Februar 2015
16:30 Reise ins Ebola-Gebiet nach Sierra Leone. Difäm-Direktorin Dr. Schneider berichtet
Die Ebola-Epidemie in Westafrika hat bis dato fast 10.000 Menschen das Leben gekostet. Und auch wenn die schlimmsten Ausmaße der Seuche mittlerweile eingedämmt werden konnten, so besteht immer noch akuter Handlungsbedarf. Dr. Gisela Schneider vom Deutschen Institut für Ärztliche Missionen in Tübingen, kurz Difäm, war bereits drei Mal in den Krisengebieten in Afrika. Ihre letzte Reise führte sie nach Sierra Leone, wo die Epidemie am stärksten gewütet hat. Heute hat sie über ihre Erfahrungen dort gesprochen. [Weiterlesen]
Donnerstag, 12. Februar 2015
17:40 "Licht am Ende des Tunnels" - Zahl der Ebola- Neuinfektionen sinkt
12.02.2015. Der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für den Kampf gegen Ebola-Epidemie, Walter Lindner, sieht "Licht am Ende des Tunnels" bei der Eindämmung der hochansteckenden Infektionskrankheit in Westafrika. Die Zahl der Neuinfektionen sei in Guinea, Liberia und Sierra Leone auf insgesamt unter 100 Fälle pro Woche gesunken, während es noch vor wenigen Wochen 350 gewesen seien, sagte Lindner am Mittwoch im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. "Vor uns liegt der holprige Weg der letzten Meile, um von Hundert auf Null zu kommen." Es sei zudem gelungen, eine weitere Übertragung auf die Nachbarländer zu verhindern. [Weiterlesen]
Donnerstag, 05. Februar 2015
10:58 Sonderbeauftragter der Bundesregierung: Ebola auf dem Rückzug
Der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für den Kampf gegen Ebola-Epidemie, Walter Lindner, sieht Licht am Ende des Tunnels bei der Eindämmung der hochansteckenden Infektionskrankheit in Westafrika. [Weiterlesen]
Mittwoch, 28. Januar 2015
11:27 DRK richtet Strategie im Kampf gegen Ebola in Liberia neu aus
Als Folge des erfreulich deutlichen Rückgangs der Ebola-Neuinfektionen in Liberia hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Verwendung seines in Monrovia betriebenen Ebola-Behandlungszentrums geändert. Ab sofort werden die bestehenden Strukturen vor Ort für eine temporäre Unterstützung des liberianischen Gesundheitssystems bei der Behandlung von schweren Nicht-Ebola-Infektionskrankheiten eingesetzt. Mit dieser Anpassung ist das DRK einem formellen Ersuchen seitens des liberianischen Gesundheitsministeriums gefolgt. [Weiterlesen]
Mittwoch, 14. Januar 2015
15:38 Welthungerhilfe: Ebola in Sierra Leone am Wendepunkt - Überwindung der Krise zeichnet sich ab
Immer noch werden in Sierra Leone mehr als 20 neue Ebola Infektionen pro Tag gemeldet. Landesweit verbessert sich die epidemiologische Kurve jedoch zusehends. "Einer der größten Distrikte von Sierra Leone, Pujehun ist nun bereits 42 Tage ohne jede Neuinfektion und dadurch fast frei von Ebola", sagt Jochen Moninger, Landeskoordinator der Welthungerhilfe. "Auch wenn ich auf die positiven Entwicklungen anderer Distrikte sehe, scheint die Überwindung der Krise greifbar nah." [Weiterlesen]




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