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Nepal:

Save the Children warnt nach Erdbeben vor medizinischem Notstand

Stand: 28.04.15 13:01 Uhr

Nach Angaben der Kinderrechtsorganisation Save the Children sind Millionen Menschen von dem schweren Erdbeben in Nepal betroffen und benötigen humanitäre Hilfe. Die Anzahl der Todesopfer steigt weiter an. Besonders dringend werden Trinkwasser, Lebensmittel, Notunterkünfte und Medikamente benötigt. Familien sind gezwungen, auf offener Straße zu schlafen, oder tun dies aus Angst vor weiteren Beben.

Die Krankenhäuser sind zum Teil außer Betrieb und zudem vollkommen überlastet mit der Zahl der Verletzten. Sie brauchen dringend weitere medizinische Ausrüstung. Erste Nothilfegüter wurden auf den Philippinen und Dubai bereit gestellt, um den am stärksten betroffenen Menschen zu helfen. "Besonders junge Mütter, Neugeborene und Kinder benötigen jetzt dringend Unterstützung. Save the Children hat Familien in den schwer betroffenen Regionen mit 2000 Nothilfepaketen für Babys ausgestattet", so Roger Hodgson, Vize-Länderdirektor von Save the Children in Nepal. Die Nothilfe läuft bereits auf Hochtouren, wird aber durch die zerstörte Infrastruktur stark behindert.

Tausende Kinder und Familien müssen in Zelten schlafen, bei Regen und kalten Nachttemperaturen. "Viele Häuser wurden zerstört. Tausende Menschen haben ihr Zuhause verloren. Aus Angst vor weiteren Nachbeben übernachten viele Familien unter freiem Himmel. Wir sind sehr besorgt, dass Kinder aufgrund der Kälte und der mangelnden Versorgung schwer erkranken."

Save the Children hat sofort Nothilfemaßnahmen eingeleitet, die sowohl die Entsendung von Fachpersonal als auch Hilfslieferungen nach Nepal umfassen. Lastwagen von Save the Children mit Nothilfegütern sind auf dem Weg nach Kathmandu und werden heute in der Krisenregion erwartet.

Save the Children arbeitet seit 1976 mit über 400 Mitarbeiter in 63 von insgesamt 75 Distrikten in Nepal.

Spendenkonto für Nothilfe in Nepal: Save the Children e.V. Konto: 929 BLZ: 100 205 00 Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE92100205000003292912 BIC: BFSWDE33BER Stichwort: Soforthilfe Nepal

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Freitag, 08. Mai 2015
20:52 GDL-Chef Weselsky droht weitere Aktionen bei der Bahn an - "Lokführer weiter streikbereit"
Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn gibt sich die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) weiter entschlossen. GDL-Chef Claus Weselsky sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Wir werden wie geplant Sonntagfrüh den Streik beenden." Sollte es aber dann seitens des Bahn-Managements keine Bewegung geben, "werden unsere Mitglieder erneut streikbereit sein". [Weiterlesen]

16:52 "Claus Weselsky" jetzt beständig auf Achse /Dankeschön eines Bus-Unternehmens für neue Fahrgäste
Der Rekordstreik der Bahn hat einen fahrenden regionalen Nachhall: Ein Fernbus des Bus-Unternehmens "DeinBus.de" wird zukünftig unter dem Namen "Claus Weselsky" auf der Strecke Tübingen-Stuttgart-Köln-Aachen unterwegs sein. [Weiterlesen]

13:51 Ersatzfahrplan auch für Samstag und Sonntag über Streikende hinaus
Auch für Samstag und Sonntag gilt ein Ersatzfahrplan bei der Deutschen Bahn. Nach Streikende am Sonntag um 9 Uhr wird es im Regional- und S-Bahnverkehr noch zu Einschränkungen kommen. Im Fernverkehr wird am Sonntag weiterhin nach Ersatzfahrplan gefahren. Grund dafür ist laut Bahn, dass die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) das Streikende zeitlich hinter den Betriebsbeginn gelegt hat. Das erschwere die Disposition der Fahrzeuge und der Mitarbeiter erheblich. [Weiterlesen]
Mittwoch, 06. Mai 2015
18:53 Bahnen stehen weiter still: Weselsky wirft in Tübingen Bahn und Politik Kampagne zum Abbau von Arbeitnehmerrechten vor
Nicht nur im Land stehen wegen des Rekordstreiks der Lokführer-Gewerkschaft GDL weiterhin fast alle Züge still. Und geht es nach GDL-Chef Weselsky, dann wird das auch bis Sonntag so bleiben. Der sächsische Lokführer hat grade heute das Angebot von Rüdiger Bahnchef Grube auf eine Schlichtung durch den frühen SPD-Ministerpräsidenten Matthias Platzeck abgelehnt. [Weiterlesen]
Dienstag, 05. Mai 2015
18:56 Bahnchef Grube kündigt Vorschlag an - Tarifkonflikt "kann und darf so nicht weitergehen"
Bahnchef Rüdiger Grube hat einen Vorschlag zur Lösung des Tarifkonflikts angekündigt. Am Mittwoch wolle er gemeinsam mit Bahn-Vorstand Ulrich Weber "einen Vorschlag zur Befriedung der Lage unterbreiten", sagte Grube der Bild-Zeitung. "Es kann und darf so nicht weitergehen." [Weiterlesen]

16:45 Zunehmender Unmut bei Menschen und Politikern: Lokführergewerkschaft GDL legt ab wieder den Bahnverkehr lahm
Das Land stand heute wieder ganz im Zeichen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL. Deren Vorsitzender weselsky hatte zuvor ein Angebot der Bahn für eine Lohnerhöhung von 4,7 Prozent abgelehnt, die Verhandlungen abgebrochen und auch eine von vielen geforderte Schlichtung abgelehnt. Denn Weselsky will mit der GDL nicht nur die Lok-Führer, sondern alle in einem Zug arbeitenden Berufsgruppen tariflich vertreten. Die aber sind bei der größeren Eisenbahngewerkschaft GEW organisiert. Jetzt also wird seit heute wieder gestreikt. Seit heute Morgen soll neben dem Güterverkehr nun auch der Personenverkehr lahmgelegt werden. Geplant ist der mit sechs Tagen längste Streik der DB-Geschichte. [Weiterlesen]

08:45 GDL-Streik im Personenverkehr: Ersatzfahrplan stabil angelaufen
Der Ersatzfahrplan der Deutschen Bahn ist stabil angelaufen. Seit heute Morgen Betriebsbeginn gilt wegen des GDL-Streiks ein besonderer Fahrplan im Personenverkehr. Wie ankündigt, verkehren im Fernverkehr ein Drittel der Züge und im Regionalverkehr bis zu zwei Drittel der Züge. Einer der Streik-Schwerpunkte heute ist Mannheim. [Weiterlesen]
Montag, 04. Mai 2015
17:41 Geplanter Rekordstreik der GDL: Industrieverbände befürchten hohe wirtschaftliche Schäden
Angesichts der Rekordlänge des streiks befürchten Wirtschaftsverbände hohe wirtschaftliche schäden. So seien Engpässe in der Automobil-Industrie wohl unvermeidlich, so der Geschäftsführer des Verbands der Spediteure und Logistikunternehmen, Marongiu, zum SWR. [Weiterlesen]

12:21 Rekord-Bahnstreik der GDL: Personenverkehr soll sechs Tage bestreikt werden/ Notfahrpläne erstellt
Kunden der Deutschen Bahn müssen sich ab morgen früh um 2 Uhr in den kommenden 6 Tagen bis Sonntag morgen um 9 Uhr wieder auf massive Zugausfälle einstellen. Der Hintergrund: die Lokführergewerkschaft GDL hat zum nunmehr achten Mal im aktuellen Tarifkonflikt bundesweit zu Streiks im Personenverkehr aufgerufen. Der auf 6 Tage angelegte Arbeitsausstand ist der längste Streik in der Geschichte von Tarifauseinandersetzungen mit der Bahn. Seit Monaten verhandeln GDL und Bahn. [Weiterlesen]
Sonntag, 03. Mai 2015
23:09 Deutsche Bahn bezeichnet einwöchigen Lokführer-Streik der GDL als maßlos
"Dieser Streik ist absolut unangemessen und maßlos", kritisiert die Deutsche Bahn den erneuten Ausstand ab Montag. "Damit schadet die GDL nicht nur massiv den Bahnkunden, der DB und ihren Mitarbeitern, sondern auch der deutschen Wirtschaft und der Sozialpartnerschaft." Millionen Reisende und Logistikkunden in Deutschland müssten sich auf massive Beeinträchtigungen infolge des achten GDL-Streiks einstellen, so die Bahn. [Weiterlesen]

20:13 Live-Ticker zum Mega-Bahnstreik - GDL-Lokführer bestreiken Deutsche Bahn eine Woche lang
Die Lokführer der GDL bestreiken die Deutsche Bahn eine Woche lang - bis zum Sonntag, 10. Mai. Der Streik beginnt zunächst im Güterverkehr, ab Dienstag Früh ist auch der Personenverkehr betroffen. Die Bahn will ein Schlichtungsverfahren. [Weiterlesen]

20:06 Stimmung kippt - Zunehmend Unverständnis über GDL-Lokführer und langen Bahn-Streik
Die Stimmung angesichts des Mega-Streiks von Montag bis Sonntag bei der Deutschen Bahn kippt zunehmend zu Ungunsten der Lokführer: "Es geht nur um die Macht" kommentiert zum Beispiel die Südwest Presse. Auch andere Zeitungen werden in ihren Kommentaren deutlich.
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19:50 Mega-Streik bei der Bahn: Lokführer der GDL wollen fast eine Woche streiken
Die Lokführer-Gewerkschaft GdL ruft zum Mega-Streik auf. Ab Montag sollen die Lokührer bis zum 10. Mai streiken - fast eine Woche lang. Der Streik beginnt zunächst im Güterverkehr, ab Dienstag Früh ist auch der Personenverkehr betroffen. Die GdL argumentiert, die Deutsche Bahn lehne es nach wie vor ab, Tarifverträge zu schaffen, die für alle GdL-Mitglieder im Zugpersonal gelten. [Weiterlesen]
Samstag, 02. Mai 2015
09:11 Mini-Gewerkschaften wie GDL werden nicht zu Tarifeinheitsgesetz angehört - "Verfahren eine Farce"
Kleine Berufsgewerkschaften kritisieren, dass die große Koalition auf ihre offizielle Stellungnahme zum umstrittenen Tarifeinheitsgesetz verzichtet. Mit Blick auf die Anhörung im Bundestag am kommenden Montag, zu der keine der Mini-Gewerkschaften eingeladen ist, sagte der Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Rudolf Henke, dem Nachrichtenmagazin Focus: "Eine zweistündige Anhörung ohne Beteiligung der maßgeblich Betroffenen wirkt wie ein gezielter Ausschluss." [Weiterlesen]
Donnerstag, 23. April 2015
18:06 Nach siebtem Lokführer-Streik: Unionspolitiker wollen Streikrecht einschränken
Auch heute ist es im Land wieder zu ausgefallenen Bahnverbindungen und Verspätungen gekommen. Angesichts des nunmehr siebten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL wollen Wirtschaftspolitiker der Union jetzt das Streikrecht einschränken. [Weiterlesen]
Mittwoch, 22. April 2015
16:44 Siebte Auflage des Lokführerstreiks: Verständnis und Unmut bei Betroffenen/ Chaos bleibt aus/ Mehr Autoverkehr
Einerseits geht es konkret um die Forderung nach 5 Prozent mehr Lohn und etwas weniger Arbeitszeit. Andererseits aber ist es der Machtkampf der relativ kleinen Gewerkschaft GDL und ihres Vorsitzendenden, die bisher dem Namen entsprechend nur rund 20 000 Lokführer vertritt. Die kleine GDL möchte das aber ändern und auch für die rund 17 000 Zugbegleiter, Servicepersonal und andere, die in Zügen tätig sind, sprechen. Die werden aber bisher von der größeren Gewerkschaft EVG vertreten. Die Bahn als Arbeitgeber möchte hingegen einen Verhandlungspartner pro Berufsgruppe. Das war bisher die EVG - und das will GDL Vorstand Claus Weselsky mit aller Macht ändern. Deshalb wird derzeit bei der Bahn seitens der Lokführer wieder massiv gestreikt. Gesten schon im Güterverkehr. Ab heute auch im Personenverkehr. Vielerorts - und auch in der Region - gab es Zugausfälle und Verspätungen. Das große Chaos blieb aber aus. [Weiterlesen]
Dienstag, 21. April 2015
13:53 Bahnstreik der GDL: Ab morgen auch massive Streiks im Personenverkehr / DB zimmert Notfahrplan
Bahnfahrer müssen sich für morgigen Alternativen überlegen. Hintergrund ist der bundesweite Streik der Lokführergewerkschaft GDL. Sie will ab Mittwoch morgen um 2 Uhr massiv auch im Personenverkehr streiken - bis Donnerstag um 21 Uhr. Die GDL fordert unter anderem 5 Prozent mehr Lohn und weniger Arbeitszeit. [Weiterlesen]

09:30 Wirtschaft nennt neue Lokführerstreiks "Gift für Standort Deutschland"
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat den geplanten Lokführerstreik als "Gift für den Standort Deutschland" kritisiert. "Wie ein Damoklesschwert hängt die Streikdrohung wieder über der Bahn und ihren Kunden", sagte DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann der Neuen Osnabrücker Zeitung. Täglich würden eine Million Tonnen Güter per Bahn transportiert. [Weiterlesen]
Freitag, 17. April 2015
18:05 Tarifverhandlungen stocken - Lokführer-Gewerkschaft GDL kündigt neue Streiks an - Bahnvorstand: "Ein Meter vor der Ziellinie"
Bei den Lokführern der Bahn stehen die Zeichen wieder auf Streik: Die Gewerkschaft GDL hat die Tarifverhandlungen mit der Bahn für gescheitert erklärt. GDL-Chef Klaus Weselsky kündigte einen Arbeitskampf "für bessere Arbeitszeiten, höheres Entgelt und Belastungssenkung" an. Bahn-Personalvorstand Weber meint: "Soweit waren wir noch nie". Die Fahrgastvereinigung "Pro Bahn" hat heftige Kritik an der erneuten Streikandrohung geübt. [Weiterlesen]




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