Ausstellung Engelwelten in Rottenburg | Bildquelle: RTF.1

Region Neckar-Alb:

Ausstellungen im Überblick

Stand: 26.12.18 13:07 Uhr

Auch nach den Weihnachtsfeiertagen haben viele Arbeitnehmer noch frei und können die Tage mit der Familie zu verbringen. Wer dabei aber nicht nur in der Stube sitzen, sondern einen Ausflug machen möchte, kann zum Beispiel eine der vielen Ausstellungen in der Region besuchen.


Ritter und Märchenprinzessinnen, Albert Einstein und Martin Luther, Eisenbahnen und Zirkuswelten... Das Reutlinger Heimatmuseum ist derzeit fest in der Hand von Playmobil. Die Sammlung des Hamburgers Oliver Schaffer umfasst über 50.000 Figuren und mehr als 500.000 Einzelteile. Im Heimatmuseum hat er sie zu zahlreichen Schaulandschaften zusammengestellt.

Die Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year" im Naturkundemuseum Reutlingen zeigt die 100 besten Aufnahmen ambitionierter Fotografen. Viele der Aufnahmen zeigen seltene tierische Verhaltensweisen oder ein besonderes Naturschauspiel. Das erste Kriterium sei dabei natürlich laut Museumsleiterin Barbara Karwatzki, dass die Fotos ein wahrheitsgetreues Abbild der Natur liefern. Darüber hinaus müssten sie aber auch etwas Besonderes bieten, was sie über die schiere Masse an Fotos hinaushebe, wie komplexes Verhalten von Tieren, eine bestimmte Stimmung oder Beleuchtung – auf jeden Fall etwas, was man so noch nicht gesehen hat. Oft zeigen die Bilder aber auch die grausame Wahrheit und problematische Dinge. Die Geschichten hinter den Bildern stehen auf Tafeln neben den Bildern und geben noch mehr Aufschlüsse über das komplexe Verhalten von Tieren und Naturschauspielen.

Im Diözesanmuseum Rottenburg ist derzeit die Ausstellung „Engelwelten" zu sehen. Sie beschäftigt sich mit dem Bild des Engels, das sich über die Jahrhunderte gewandelt hat – beginnend bei den alten Ägyptern. Denn das heutige Bild des Engels entspricht längst nicht mehr seiner ursprünglichen Funktion. Sie haben laut Melanie Prange (Leiterin des Diözesanmuseums) eine ganz gewichtige Aufgabe: "Sie sind Mittler zwischen Gott und den Menschen." Und man spreche zum Beispiel in Zusammenhang mit den Engeln auch oft von „der Gottesschau". Da werde klar, dass Engel relevante Gestalten sind, die durchaus auch erschrecken können. Viele der Exponate im Museum sind hochwertige Leihgaben des Bibel- und Orientmuseums aus Freiburg in der Schweiz.

Unter dem Titel „Ich bin" sind in der Kunsthalle Tübingen zurzeit über 200 Werke der österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen zu bestaunen. Ihre Arbeiten sind ein persönlicher Protest, vor allem gegen die traditionellen Geschlechterrollen. Laut Kuratorin Natascha Burger könne man Birgit Jürgenssen nicht mit einer Botschaft fassen. Es gebe viele Blickwinkel, viele Aussagen. Natürlich eben auch bezogen auf die jeweiligen Jahrzehnte – in den 70er Jahren ganz stark bezogen auf diese Rollenklischees. In den 80er Jahren breche Jürgenssen das dann sehr stark auf: "Sie wird expressiv, großformatig, in den Fotografien dann wieder sehr sinnlich und fragmentarisch." Birgit Jürgenssen hatte bereits als junges Mädchen Zeichnungen nach Picasso angefertigt und zu Lebzeiten über 4000 Kunstwerke geschaffen.

Immer einen Besuch Wert ist natürlich das Hohenzollerische Landesmuseum in Hechingen. Es sammelt Historisches aus den ehemaligen Fürstentümern Hohenzollern-Hechingen und -Sigmaringen und präsentiert über 100.000 Jahre Menschheitsgeschichte in und um Hechingen, von der Altsteinzeit bis zum Barock.

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