"Die WHO hat acht weitere Notfall Gesundheits-Kits zur Verfügung gestellt, die grundsätzliche medizinische Ausrüstung, Einwegartikel und Instrumente enthalten, um 80.000 Menschen für die nächsten 3 Monate zu versorgen.", sagte Dr. Poonamn Khetrapal, Regional, Regional-Direktor für die WHO Süd-Ost Asien Region: "Weitere fünf Notfall-Gesundheits Kits werden zusammen mit Kits für Chirurgie und Traumabehandlung in die Region geflogen, um die dringendsten medizinischen Bedürfnisse abzudecken. Bereits am Wochenende hatte die WHO drei Notfall-Gesundheits Kits für 30.000 Menschen bereit gestellt. Zur Unterstützung der Notfall-Einsätze müssten die medizinischen Vorräte dringend aufgefüllt werden.
Zusätzlich arbeitet die WHO mit dem Gesundheitsministerium von Nepal zusammen, um die Ankunft und die Verteilung er Medizinischen Teams zu koordinieren, die aus anderen Ländern und seitens der Nicht-Regierungs-Organisationen kommen. Diese Teams werden gewöhnlich als"Fremde Medizinische Teams" (FMT) bezeichnet. Bis zum 27.04.2015 hatten mindestens 20 Fremde Medizinische Teams dem Land Unterstützung angeboten und dazu Kontakt mit der WHO aufgenommen. Die Ankunft der ersten Teams war noch in derselben Nacht in Kathmandu erwartet worden.
"Jedes Team, das sich registriert hat, trägt dazu bei, dass die Menschen von Nepal, die durch diese Katastrophe betroffen wurden, vom qualifiziertesten medizinischen Personal und mit der besten verfügbaren Ausrüstung behandelt werden", safgt Dr. Ian Norton, Leiter der WHO FMT Initiative: "Eine solche Unterstützung ist grundlegend in der frühen Phase von Traumata-Behandlungen. Bei der Behandlung von Traumata zählt jede Stunde. Der Behandlungsbeginn ist zeitkritisch."
Um die 30 der 75 Distrikte von Nepal wurden durch die Katastrophe getroffen. Davon benötigen 11 Distrikte besonders umfangreiche humanitäre Hilfe. Tausende betroffene Menschen brauchen als Notfälle vorrangigen Zugang zu medizinischer Versorgung.
Die Verletzungen, die durch dieses Erdbeben verursacht wurden, entsprechen dem, was wir von Erdbeben dieser Stärke schon kennen: Viele, die in einstürzenden Gebäuden in der Falle saßen, haben ihr Leben verloren. Überlebende haben Verletzungen, die von Knochenbrüchen, Kopfverletzungen, bis hin zu Wirbelsäulenverletzungen und Quetschungs-Symptome reichen. Diese Arten von Verletzungen bedürfen intensive und schnelle medizinische Behandlung, und manche Verletzungen können nur operativ behandelt werden.
Die "Fremden Medizinischen Teams", die auf die Regionen Nepals verteilt werden, erfüllen nach Angaben der WHO die Mindest-Standards, die als Teil dieser lebensrettenden Initiative benötigt werden. Das beinhaltet die Fähigkeit
· zur anfänglichen Notfallversorgung von Verletzungen ambulanter Patienten.
· Bereitstellung von stationärer Versorgung und von allgemeinen und speziellen Operationskapazitäten für Traumata und andere ernste Verletzungen.
· ensure complex inpatient referral surgical care, including intensive care capacity,
· be self sufficient and capable of providing care upon arrival.
"Die WHO hat über ihre ganze Organisation hinweg eine Struktur zur Koordination [ der Krisenhilfe] eingerichtet, um Experten zu mobilisieren, die den Gesundheitssektor in Nepal unterstützen, um auf diese Krise zu reagieren," sagte Dr. Singh.
Ein Voraus-Team, bestehend aus einem Leiter für Notfalloperationen, zwei Epidemologen und zwei Logistikern wurden mobilisiert, um die Unterstützung durch die WHO zu verstärken.
Innerhalb von 24 Stunden nach dem Erdbeben hat die WHO aus seinem Süd-Ost Asien Regional-Notfall-Fund der nepalesischen Regierung die erste Tranche von 175.00 US-Dollar zur Verfügung gestellt, um die elementarsten Bedürfnisse der von dem Erdbeben betroffenen Menschen in Nepal abzudecken.
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