In Namen von RTF.1-Chef Stefan Klarner begrüßte die Redaktion Dorothea Kliche-Behnke in den Räumlichkeiten von RTF.1. Für die SPD-Politikerin war es nicht das erste Mal. Als Landtagsabgeordnete, aber auch schon davor, war sie immer wieder mal Gast beim Regionalfernsehen – und noch viel häufiger IM Fernsehen zu sehen.
Kliche-Behnke: "Also, mal ganz persönlich kann ich sagen: Wenn ich bei RTF.1 bin und gesendet werde, dann sprechen mich immer danach Menschen auf der Straße oder im persönlichen Umfeld an, dass sie mich gesehen haben, daran merkt man, dass es eine große Reichweite hat, eine wichtige Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger, für die Kultur und den Sport und natürlich die Unternehmen in der Region."
Aber natürlich wurde auch viel über Politik und über Wahlkampfthemen geredet. Ein wichtiges Thema für Kliche-Behnke ist die Bildung, und die fängt schon in der Kita an. "Wir müssen uns darum kümmern, dass wir ausreichend Betreuung vorfinden, und was für uns als SPD ganz klar ist, wofür wir schon lange uns einsetzen, ist, dass Kita endlich kostenfrei sein wird, denn Bildung ist ein wichtiges Gut, und das sollte nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen", sagt Kliche-Behnke.
Nächstes Thema: Bezahlbarer Wohnraum. Das, so Kliche-Behnke sei momentan das brennendste Thema im Wahlkreis Tübingen. "Es gibt Familien mit Kindern, die können sich das Wohnen bei uns nicht mehr leisten, Studierende haben große Probleme, Wohnungen oder WG-Zimmer zu finden, und auch für ältere Menschen wird es immer schwieriger, insbesondere barrierefreien oder seniorengerechten Wohnraum zu finden. Deshalb müssen wir dort dringend landespolitisch was verändern", so Kliche Behnke, beispielsweise mehr Förderung in den Wohnungsbau stecken und zusätzlichen Wohnraum schaffen.
Da es gerade in der Pflege, aber auch in vielen anderen anspruchsvollen Jobs Menschen gibt, die es nicht schaffen, hundert Prozent zu schaffen, hält Kliche-Behnke zur derzeitigen Diskussion um „Lifestyle-Teilzeit" nichts. Kliche-Behnke: "Ich kenne keine Menschen, die aus Lifestyle-Gründen sich für Teilzeit entscheiden, sondern es ist immer eine Frage der Belastung durch einen Job, und das ist sehr häufig in der Tat durch Familienarbeit, Care-Arbeit, aber durchaus auch vielleicht, weil die gesundheitlichen Möglichkeiten es nicht ausreichend zulassen, zu 100 Prozent zu arbeiten."
Die AfD ist für Dorothea Kliche-Behnke keine Partei wie jede andere. Es gebe sehr klare Hinweise, dass es eine rechtsextreme Partei sei. Deshalb sei sie dafür, ein Verbotsverfahren einzuleiten. "Für mich sind AfD-Abgeordnete nicht irgendwelche Kolleginnen und Kollegen im demokratischen Spektrum, es sind Menschen, die sich bewusst entschieden haben für eine rechtsextreme Partei, und deshalb gehe ich in der Tat auch anders mit ihnen um als mit anderen Kolleginnen und Kollegen im Landtag von Baden-Württemberg", so Kliche-Behnke.
Im RTF.1-Studio nahm Dorothea Kliche-Behnke ihren Kandidatencheck auf. Das Ergebnis können Sie sich demnächst bei RTF.1 anschauen.
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