Überschwemmungen wie im Juni 2021 sind für die Anwohner nichts Neues. Die Autos standen still, denn befahrbar waren die überfluteten Straßen teilweise nicht mehr. Zu den zahlreichen Hochwassern beigetragen hat die alte Brücke in der Hoffmannstraße.
„An der alten Brücke war das Problem, dass die einen Mittelpfeiler hatte, an dem sich im Hochwasserfall Holzstämme und Treibgut verfangen hatten. Außerdem war sie relativ niedrig. Das heißt, es hat relativ wenig Wasser durchgepasst und beides wird jetzt mit der neuen Brücke behoben" sagt Friedemann Rupp, Bezirksbürgermeister von Betzingen.
Momentan ist der Neubau in Arbeit. Obwohl es inzwischen noch zwei weitere Hochwasserereignisse gab, kann der Zeitplan eingehalten werden. So erzählt Ioannis Ioannidis, Amt für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt: „Bis jetzt haben wir die Versorgungsleitungen mit der provisorischen Kabelbrücke verlegt, das fand am Anfang statt. Jetzt haben wir die alte Brücke abgerissen und sind gerade dabei, die Widerlager herzustellen."
Ist die neue Brücke dann erst mal fertig, soll sich neben dem Hochwasserschutz auch die Verkehrslage verbessern. „Es wird endlich eine Brücke geben, die wieder voll Tragfähig ist. Die alte Brücke war sehr baufällig und am Schluss nur noch bis 3,5 Tonnen befahrbar. Die neue Brücke wird wieder voll Schwerlasttauglich gebaut werden, was auch wichtig ist für Betzingen. Ist halt auch eine wichtige Umleitungsstrecke vor allem dann, wenn eine der anderen Brücken entlang von der Echaz grade gesperrt ist" so Rupp.
Auch für die Schüler der Hoffmannschule soll durch die neu geordnete Parkplatzsituation und Zufahrt zum Schulgelände ein sichereres Umfeld entstehen. Planmäßig soll die Brücke im Herbst 2025 fertig sein.
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