Nato-Generalsekretär Stoltenberg | Bildquelle: NATO

Nato-Generalsekretär:

"Putin hat einen furchtbaren Fehler gemacht" - Russland werde hohen Preis zahlen

Stand: 17.03.22 16:45 Uhr

"Putin hat einen furchtbaren Fehler gemacht", hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg heute bei seinem Besuch in Berlin über den Angriffskrieg gegen die Ukraine gesagt. "Wir werden Russland einen hohen Preis zahlen lassen", sagte Stoltenberg und betonte zudem die Bereitschaft, die Nato-Partner zu verteidigen.

Stoltenberg verurteilte den von Putin befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine deutlich und betonte: "Wir werden Russland einen hohen Preis zahlen lassen für diesen brutalen und sinnlosen Krieg". Stoltenberg erklärte bei BILD: "Das war sein größter Fehler". Putin habe "die Stärke und den Mut der ukrainischen Armee unterschätzt, die ukrainische Führung und das ukrainische Volk". Ebenso habe Putin "die Einheit und die Stärke der Nato unterschätzt".

Das Bündnis habe die Ukraine nach der russischen Annexion der Krim unterstützt, indem man ukrainische Soldaten ausgebildet und militärisches Gerät geliefert habe. Die ukrainische Armee sei jetzt besser ausgerüstet als 2014. Stoltenberg würdigte aber auch den "Mut der ukrainischen Männer und Frauen in Uniform".

Die USA liefern der Ukraine Waffen im Wert von 800 Millionen Dollar. Dazu sagte Stoltenberg bei BILD: Alle Nato-Verbündeten hätten das Recht, die Ukraine zu unterstützen, "die Ukraine zur Selbstverteidigung zu befähigen". Das sei in der UN-Charta so festgelegt.

"Zivilisten werden getötet"

"Wir hören Berichte, Beispiele von Zivilisten, die getötet werden, Krankenhäuser werden angegriffen", sagte Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Deshalb sei es sehr zu begrüßen, dass der Internationale Gerichtshof in Den Haag ein Verfahren eröffnet habe. Das höchste Gericht der Vereinten Nationen hat angeordnet, dass Russland den Krieg gegen die Ukraine sofort beenden muss.

"Werden unsere Bündnispartner beschützen"

Stoltenberg verwies erneut darauf, dass die Nato nicht in den Konflikt eingreifen wolle. Sollte er über die Grenzen der Ukraine hinaus gehen, würde es noch viel mehr Tod geben, so Stoltenberg. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass die Nato "ihre Bündnispartner beschützen" werde.

"Wir haben Kräfte in unterschiedlichen Bereitschaftsgraden", so Nato-Generalsekretär Stoltenberg. "Hunderttausende von Militärangehörigen der US-Truppen" seien in Europa "und etwa 40.000 Truppen unter direktem Natokommando". Die meisten seien im Osten der Allianz. Die Aufgabe bestehe darin, Konflikte zu verhindern. "Das haben wir seit mehr als 70 Jahren getan."

Einige dieser Nato-Truppen seien bereit, zur Verteidigung direkt zuzuschlagen. "Sie sind in absoluter Bereitschaft". Darunter auch Bundeswehr-Kräfte in Litauen. Man habe aber auch Kräfte in Estland, Lettland, Polen und Rumänien, Flugzeuge und Schiffe.

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