Untersteller in Rottenburg | Bildquelle: RTF.1

Rottenburg:

Umweltminister Untersteller im Gespäch mit Erneuerbare Energien

Stand: 19.09.20 16:47 Uhr

Im Rahmen der Nachhaltigkeits- und Energiewendetage vom 18. Bis 21. September besucht Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller lokale Veranstaltungen in ganz Baden-Württemberg.


Am heutigen Samstag war er zu Besuch bei der Energiegenossenschaft eER Erneuerbare Energien Rottenburg eG, um sich dort den Fragen der Bürger zu stellen.

Bei strahlendem Sonnenschein suchte Baden Württembergs Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller auf dem Rottenburger Metzelplatz das Gespräch, mit den Verantwortlichen von "Erneuerbare Energien Rottenburg" - kurz eER und Stadtoberhaupt Stephan Neher.

Der Minister lobte die Arbeit und unterschiedlichen Projekte der Ehrenamtlichen. 

Klaus Lehmann, der im Vorstand, der im Jahr 2009 gegründeten Genossenschaft, sitzt, berichtete, was er und seine Mitstreiter im Rahmen ihrer Arbeit, in puncto Nachhaltigkeit und Energiewende schon alles in Bewegung gesetzt haben. So habe Erneuerbare Energien in diesem Jahr eine erste Solarfreifläche in Rottweil erworben und mittlerweile insgesamt 1, 6 Millionen Euro in nachhaltige Projekte investiert. 

Das Ziel der Rottenburger Ehrenamtlichen ist ganz klar die Energiewende weiter zu bringen, vor allem in der Bischofsstadt. Ihre Anliegen hatten sie dem Minister, im Vorfeld an die Infoveranstaltung Samstagnachmittag, schriftlich zukommen lassen.

Dabei ging es unter anderem um die , Anfang des Jahres vom Gemeinderat gefällte Entscheidung, sich gegen eine Solardachpflicht auszusprechen. 

Zum Thema Solardachpflicht äußerte sich der Grünen-Politiker Untersteller wie folgt:

Im Zuge der Klimapolitik habe das Land entschieden eine Solardachpflicht auf nicht-Wohngebäuden einzuführen. Also beispielsweise beim Neubau einer Fabrikhalle oder bei der Erweiterung eines Gewerbegebiets. Eingeführt werden soll die Solardachpflicht im Jahr 2022. Ob sich der Rottenburger Gemeinderat von den Argumenten des Umweltministers früher überzeugen lässt, muss die Zeit zeigen.

Abschließend wandte sich Franz Untersteller mit einem Appell an die anwesende Bevölkerung: "Jeder kann einen Beitrag leisten!" so Untersteller wörtlich. Natürlich immer im Rahmen seiner Möglichkeiten.  Den Besitzern von Altbauten legte der Minister ans Herz, sich über die finanziellen Fördermöglichkeiten zu informieren. Die derzeit mögliche Bezuschussung für die Heizungsmodernisierung von bis zu 45 % habe es so noch nie gegeben so Untersteller.

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