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Acht Monate nach Festnahme in Tübingen:

Prozessbeginn gegen mutmaßlichen BVB-Bomber

Ab heute wird gegen den mutmaßlichen BVB-Bomber verhandelt, der in Tübingen verhaftet worden war. Er soll den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund vorbereitet haben. Der Prozess findet am Landgericht Dortmund statt und begann mit Angriffen der Verteidigung auf die Staatsanwaltschaft.
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Der Anwalt des Angeklagten Sergej W. warf der Justiz zum Prozessauftakt vor, sie habe voreingenommen gegen seinen Mandanten ermittelt. Der Anklage-Vertreter in der Hauptverhandlung müsse deshalb ausgetauscht werden. Ihm warf der Anwalt vor, er habe einseitig ermittelt, tendenziell zulasten des Angeklagten. Zudem habe er Medien mit Details aus der Ermittlungsakte versorgt. Der angegriffene Oberstaatsanwalt wies die Vorwürfe zurück.

Der 28-Jährige, mutmaßliche BVB-Attentäter Sergej W. soll sich wegen versuchten Mordes in 28 Fällen verantworten, zudem wegen gefährlicher Körperverletzung und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund mit. 

Der dringend Tatverdächtige Sergej W. hatte zuletzt in Rottenburg gewohnt und in Tübingen im Heizkraftwerk auf der Morgenstelle gearbeitet, wo er auch festgenommen worden war. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Verdächtige Börsengeschäfte hatten zu dem Mann aus Freudenstadt geführt, der in Rottenburg wohnte und in Tübingen arbeitete. Er soll auf einen Kursrutsch der BVB-Aktie gewettet haben und im April den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus verübt haben, um reich zu werden. Dafür soll er sich im Mannschaftshotel der Dortmunder einquartiert und die Bomben per Fernzünder gesteuert haben.