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Wer radelt so spät durch....Eis und Schnee? Tipps für ein wintertaugliches Fahrrad

Stand: 04.02.15 15:30 Uhr

Der Winter ist da, mit bundesweiten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und regionalem Schneefall. Wer weiterhin mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, sollte seinen Drahtesel auf die Bedingungen vorbereiten.

Tadellos eingestellte Bremsen sind ganzjährig ein Muss. Radfahrer sind gut beraten, die Bremsen auf ihre Wintertauglichkeit hin zu überprüfen. Niedrige Temperaturen machen harte Bremsgummis und auch die Reifen spröde, wodurch sich der Bremsweg verlängert. Im Fachhandel gibt es Bremsbeläge aus weicheren Gummimischungen, die zwar schneller abnutzen, aber für ein sichereres Abbremsen sorgen. Bremsklötze gehören ausgetauscht, wenn sie einseitig abgefahren oder die Querrillen nicht mehr erkennbar sind.

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) rät Radlern, bei Schnee den Luftdruck auf das zulässige Mindestmaß abzulassen. Dadurch erhöhen sich zwar Abrieb und Tretaufwand, doch die größere Kontaktfläche der Reifen sorgt für den nötigen Halt. Wer auf glatten Fahrbahnen unterwegs ist, kann spezielle Winterreifen aufziehen und damit für mehr Grip sorgen. Für vereiste Straßen gibt es Spikereifen, die die DVW allerdings ausschließlich geübten Radfahrern empfiehlt. Die Metallstifte in den Reifen verzahnen sich mit der Oberfläche und sorgen so für Stabilität.

Um in brenzligen Situationen schneller zum Stehen zu kommen, empfiehlt es sich, für kurze Strecken auf winterlichen Fahrbahnen den Fahrradsattel etwas niedriger zu stellen. Dadurch können die Füße den Boden schneller erreichen.

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