"Der Vorteil von so einer Gartenschau ist ja immer, dass es eine Infrastrukturmaßnahme ist und damit auch flankierende Maßnahmen mit sich bringt", erklärt Michael Schweizer, Stellvertretender Bürgermeister Bad Urach. "Und da ist jetzt hier dieser Kreuzungsumbau so einer flankierende Maßnahme, die dann finanziert durch den Bund einfach kurzfristig realisiert werden konnte."
Das Bauprojekt soll die B28 durchs Ermstal an den Knotenpunkten Hochhaus und Wasserfall/Bäderstraße verbessern und den Verkehr entlasten. Ein teures und aufwändiges Projekt, das entsprechend hohen Besuch angelockt hat: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, aktuell auf Reise durch Baden-Württemberg.
"Ich bin wirklich beeindruckt", so der Minister, "was eine relativ kleine Stadt hier investiert. Und das ist natürlich eine unheimliche Aufwertung der Stadt dann, in Verbindung mit der Gartenschau. Hier wird Zukunft gestaltet und das ist immer interessant, Erfahrungen dort auch aufzunehmen."
CDU-Parteilkollegen, Vertreter der Baufirma Storz, die für den Bau verantwortlich ist, und viele weitere begleiten den Minister über die Baustelle. Entlang des Weges werden Maßnahmen erklärt und Fortschritte gezeigt.
"Wir haben jetzt schon einen Teilbereich von ca. 350 Metern gebaut", erläuter Bauleiter Tim Reichenecker. "Hier sind wir eben auf der nördlichen Seite. Haben die Bäderstraße komplett neu hergestellt, haben dann eine komplett neue Stützwand angebaut und müssen jetzt eben schauen, dass wir den Verkehr umlegen können in den nächsten paar Wochen."
Aktuell liege der Bau gut um Zeitplan, da er wegen freundlichen Wetters schon im Januar wieder durchstarten konnte. Auch Schnieder zeigt sich zufrieden und äußert Interesse daran, zur Gartenschau in die Schäferlaufstadt zurückzukehren. Bis dahin steht zwar noch mehr als ein Jahr an Arbeiten an, doch der aktuelle Stand stimmt hoffnungsvoll, dass alles rechtzeitig fertig werden kann.
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