Auch Thomas Poreski freut sich ob des Ergebnisses. Der Grüne ist abermals per Direktmandat in den Landtag eingezogen. "Es sieht auch so aus, als hätte ich gegenüber dem Landestrend noch mal deutlich mehr zugelegt. Das ist natürlich ein gigantischer Vertrauensbeweis und auch eine große Verantwortung, die damit verbunden ist."
Und nicht nur für Poreski steht mit 36,17% der Stimmen dem erneuten Einzug in den Landtag nichts mehr im Wege, auch Kollegin Cindy Holmberg erzielt mit 31,61 % das Direktmandat für ihren Wahlkreis Hechingen-Münsingen. Auch sie freut sich über das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler.
Dass die CDU hingegen viele Wähler verloren hat, erklärt sich Thomas Poreski so: "Es sieht so aus, als ob die CDU in Richtung FDP verloren hat. Die sind deutlich besser als in den Prognosen der letzten Wochen und Monate."
Cindy Holmberg meint dazu: "Ich würde mal sagen, die Frau Eisenmann stand am Ende sehr alleine da, tut mir persönlich sehr leid für sie. Ich finde, man hat sie im Stich gelassen." Laut Holmberg hätte Eisenmann viele Dinge nicht alleine entscheiden müssen. Die Grünen-Politikerin hätte sich gewünscht, dass die CDU mehr hinter ihrer Kandidatin stünde.
Für die Grünen stehen jetzt viele Gespräche bevor – denn neben einem Weiter so mit Grün-Schwarz bestehen auch andere Koalitionsvariationen. Cindy Holmberg hat da einen Favoriten: nämlich die SPD. Bei einer Ampel könne sich sich vorstellen, dass die FDP noch ein Problem werden könnte. "Ähnlich wie bei der Bundestagswahl, als wir bereit waren, aber die FDP dann eben zurückgetreten ist."
Für Müller-Gemmeke ist es ein guter Start in das Super-Wahl-Jahr 2021. Sie hofft, dass sich dieser Trend auch bei der Bundestagswahl im Herbst abzeichnet.
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