Demente Seniorin | Bildquelle: RTF.1

Tübingen:

Vorwürfe gegen DAK

Stand: 05.08.15 14:46 Uhr

Die Diakoniestationen im Landkreis Tübingen werfen der Deutschen Angestellten-Krankenkasse, kurz DAK fragwürdige Praktiken bei der Genehmigung von Pflegeleistungen vor.

Seit einiger Zeit genehmige die Krankenkasse notwendige, ärztlich verordnete Leistungen nur noch befristet. Sie schicke hochbetagten, kranken und hilflosen Mitgliedern Fragebögen und fordere sie auf Namen von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn anzugeben. So soll geprüft werden, ob diese Personen die vom Arzt verordneten Krankenkassenleistungen erbringen könnten. Die Betroffenen lebten meist allein und hätten niemanden, der ihnen die Insulinspritze geben könnten. Diese Menschen hätten ein Rechtsanspruch auf medizinisch notwendige Pflegedienstleistungen, so das Diakonische Werk Tübingen.
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