Gisela Spleth in Reicheneck | Bildquelle: RTF.1

Reicheneck:

Staatssekretärin Gisela Splett zu Besuch

Stand: 03.04.14 15:36 Uhr

Reicheneck ist mit nur 864 Einwohnern der kleinste Stadtteil Reutlingens. Doch auch hier werden Förderprogramme der Landesregierung umgesetzt so beispielsweise ein Programm zur Flächengewinnung durch Innenentwicklung. Das ist vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur ins Leben gerufen worden. Deshalb war Staatssekretärin Gisela Splett heute in Reicheneck zu Besuch, um sich die Entwicklung vor Ort anzuschauen.

Hoher Besuch im kleinen Reicheneck. Bezirksbürgermeister Willi Igel durfte neben Reutlingens Baubürgermeisterin Ulrike Hotz auch noch eine Staatssekretärin begrüßen.

Vor dem Rathaus kam man zusammen und tauschte sich aus. Direkt daneben ist 2012 der neue Ortskern – der Dorfplatz entstanden. Gisela Splett scheint mit der Entwicklung zufrieden.

Für sie sei es wichtig, dass Ortskerne lebendig gestaltet würden, dass sie attraktiv gestaltet würden. Und für sie hinge es eben auch zusammen mit dem Thema: Flächenverbrauch. Sie wollten möglichst wenig Flächenverbrauch (...) Und da dächte sie, hätten sie hier gute Dinge gesehen. Da sei Reutlingen auch insgesamt sehr aktiv. Sie hätten ein Förderprogramm "Flächen gewinnen". Und Reutlingen hätte da schon in mehreren Ortsteilen von profitiert – auch hier aktuell in Reicheneck.

Gerade die aktive Bürgerbeteiligung spiele bei der Ortsentwicklung in Reicheneck eine große Rolle. So war es bei der Gestaltung der neuen Dorfmitte oder auch dem Aufbau eines Kulturprogramms. Und auch die nächsten Projekte seien schon in Planung, wie Baubürgermeisterin Ulrike Hotz verrät.

Die Reichenecker Bürgerinnen und Bürger würden auch in Eigenleistung das Thema der Kinderspielplätze in die Hand nehmen. Der Gemeinderat hätte dazu auch die Komplementärmittel auch im Haushalt bereits eingestellt. Und das nächste große Projekt in Reicheneck würde wohl sein, dass die Reichenecker hier versuchen würden, einen genossenschaftlichen Laden zu organisieren. Und da wünschte sie viel Erfolg. Weil das sei ein dickes Brett, was dort gebohrt werden müsste.

Mit neuen Reizen wie der neuen Ortsmitte als möglicher Veranstaltungsort oder einer Einkaufsmöglichkeit kann dann vielleicht mittelfristig der Abwanderung der jungen Menschen besser vorgebeugt werden. Im Moment sind noch 4 von 10 Einwohnern Reichenecks über 60 Jahre alt.

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