Die Landwirte reihen sich damit in die zunehmenden Proteste der Bevölkerung gegen den Mindestlohn ein.
Der Mindestlohn und die damit verbundene Bürokratie wird von vielen Menschen als strangulierend, arbeitsplatzvernichtend, als neosozialistisch anmutende Überregulierung und als Einschränkung ihrer persönlichen Entscheidungsfreiheit empfunden.
So gibt es Proteste gegen den Mindestlohn aus vielen Branchen, so auch seitens der Sportvereine, Taxiverbänden, der Schulischen Hausaufgabenbetreuung, von Praktikanten, aus Handwerksbetrieben und dem Mittelstand.
Zu den aktuellen Protesten der Landwirte gegen den Mindestlohn sagte Bullinger: "Es kann nicht sein, dass Landwirte für jeden Familienangehörigen, der nach Feierabend noch im Stall aushilft, ein Arbeitsstundenblatt führen müssen."
Gerade im Bereich der landwirtschaftlichen Sonderkulturen mit einem hohen Bedarf an Saisonarbeitern, etwa im Hopfen-, Tabak-, Spargel- oder Erdbeerbau, drohe bei dieser betriebsfeindlichen Gesetzgebung von Union und SPD nicht weniger als die Aufgabe zahlreicher Höfe und die zunehmende Verlagerung der heimischen Obst- und Gemüseproduktion nach Süd- und Osteuropa.
Der FDP-Politiker sagte weiter: "CDU, CSU und SPD riskieren die Entspargelung unserer Landschaft. Die Werkstatt der Bauern ist im Freien. In der Erntezeit ist der Blick nicht auf die Uhr gerichtet, sondern auf die Witterung."
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