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Berlin:

Bundesregierung verurteilt Bombenanschläge

Stand: 23.02.15 09:55 Uhr

Das Auswärtige Amt hat die Bombenanschläge in der ostlibyschen Stadt Al-Qubbah aufs Schärfste verurteilt.

Die Bundesregierung verurteile diesen mörderischen Anschlag auf das Schärfste, so eine Sprecherin des Auswärtigen Amts. Den Angehörigen der Opfer und der libyschen Bevölkerung sprach sie ihr tiefes Beileid aus. Der abscheuliche Terrorakt sei durch nichts zu rechtfertigen.

Damit terroristische Gruppierungen in Libyen nicht weiter Raum gewinnen, müssten sich jetzt alle politischen Kräfte in die Friedensgespräche einbringen, um den blutigen Konflikt zu beenden und zu einer Einigung auf eine Regierung der nationalen Einheit zu kommen, so die Bundesregierung. Dazu brauche es die Unterstützung auch der Nachbarstaaten für die Vermittlungsbemühungen des UN-Sondergesandten León.

Hintergrund:

Bei dem Bombenanschlag wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens 25 Menschen getötet. Es handelt sich demnach um den schwersten Terrorangriff seit Beginn des Konflikts in Libyen. Eine Gruppe, die sich zu der Terrormiliz ISIS rechnet, hatte sich zu dem Anschlag bekannt.

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