Der Mindestlohn bringe zudem "erhebliche bürokratische Belastungen mit sich – selbst dann, wenn die gezahlten Löhne weit über 8,50 Euro liegen". Dies betreffe vor allem die Unklarheiten bei Aufzeichnungspflichten, Haftungsfragen und Regelungen bei Praktika.
"Das passt alles nicht zum erklärten Willen der Bundesregierung, die Bürokratiebelastungen für die Wirtschaft nicht weiter zu steigern", kritisierte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer. Die bürokratischen Belastungen müssten dringend reduziert werden.
"Und wenn die Bundesregierung ihr neues Motto 'One in, one out' ernst nimmt, dass also neue Bürokratie an der einen Stelle mit Entlastungen an anderer Stelle einhergehen soll", so Dercks, "dann brauchen die Unternehmen für die hohen Bürokratiekosten des Mindestlohns schon an vielen anderen Stellen einen spürbaren Bürokratieabbau."
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