Schwerpunkt der Stelle wird die Fortbildung von Religionslehrern sowie die Entwicklung von Bildungsmaterialen sein. So soll im Januar 2015 ein Handbuch mit Impulsen für den Religionsunterricht erscheinen. Ein wichtiges Thema ist außerdem die Beratung von Sinti und Roma sowie deren Unterstützung im Umgang mit Behörden und bei gesundheitlichen, schulischen oder beruflichen Fragen. Weitere Aufgabenbereiche sind die Mitarbeit in Gremien und bei Tagungen zum Thema Überwindung von Antiziganismus sowie Kooperationen mit dem Landesverband Sinti und Roma Baden-Württemberg.
Andreas Hoffmann-Richter setzt sich seit fast 15 Jahren für die Zusammenarbeit zwischen der evangelischen Kirche und den Sinti und Roma ein, von 1999 bis 2004 im Rahmen seiner Tätigkeit beim Dienst für Mission und Ökumene (DiMOE), danach ehrenamtlich. „Ich möchte nun das, was bisher im Ehrenamt oft nur bruchstückhaft möglich war, angemessen tun, nämlich mich mit aller Kraft für die Überwindung der Vorurteile gegen Sinti und Roma einsetzen", erklärt Hoffmann-Richter.
Besonders gerne gehe er zusammen mit Angehörigen der Sinti und Roma in Schulen, um Lehrer und Kinder zu sensibilisieren. Neben seiner Beauftragung für die Arbeit mit Sinti und Roma wird Pfarrer Hoffmann-Richter weiterhin mit einer halben Stelle in der Kirchengemeinde Illerkirchberg (Kirchenbezirk Ulm), in der Behinderteneinrichtung Tannenhof sowie in der Erwachsenenbildung der Gesamtkirchengemeinde Ulm-Wiblingen tätig sein.
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