Gegen 21.45 Uhr rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und die Polizei zu einem Großbrand in die
Straße Liemorgen aus. Dort geriet nach dem derzeitigen Kenntnisstand aus
unbekannter Ursache zunächst ein Schuppen auf einem Hof in Vollbrand, der sich
anschließend auf weitere auf dem Gelände befindliche Gebäude ausbreitete. Die
zehn Hofbewohner konnten sich selbständig und unverletzt aus dem Wohnhaus
begeben und auch die insgesamt 47 untergebrachten Pferde aus den Stallungen
retten. Insgesamt war die Feuerwehr mit 151 Einsatzkräften, 28 Fahrzeugen und
drei Abrollcontainern vor Ort und vermeldete gegen 23.50 Uhr, dass der Brand
unter Kontrolle war. Die 28 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mussten
glücklicherweise keine Verletzten versorgen. Mit Hilfe des THW werden derzeit
noch drei Gebäude auf dem Hof zur weiteren Brandbekämpfung abgetragen. Dieser
Vorgang dürfte sich noch bis in die Morgenstunden hinziehen. Das Wohnhaus erlitt
zwar ebenfalls Brandbeschädigungen, eine Zerstörung konnte aber von der
Feuerwehr verhindert werden. Eine Unterbringung der Bewohner ist bei Bekannten
gewährleistet, die Tiere kommen auf Nachbarhöfen unter. Eine abschließende
Schadensaufnahme ist nicht möglich, er dürfte sich aber im Bereich eines
niedrigen, einstelligen Millionenbetrages befinden.
(Pressemitteilung Polizeipräsidium Reutlingen)
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