Im Namen von RTF.1-Chef Stefan Klarner begrüßte die Redaktion Daniel Lede Abal in den RTF.1-Räumlichkeiten. Obwohl der Grünen-Landtagsabgeordnete schon oft im Regionalfernsehen zu sehen war: Die heiligen Hallen von Studio und Redaktion hatte er noch nie zuvor gesehen – und zeigte sich beeindruckt.
Lede Abal: "Ja, es ist natürlich spannend zu sehen, wo hier die Meldungen für die Region entstehen, auch die Menschen kennenzulernen, die diese regionalen Meldungen auch produzieren, und dann habe ich natürlich festgestellt, dass ich in Ihrem Archiv verborgen bin und da ist natürlich spannend zu sehen, was Sie in der Vergangenheit schon alles an Meldungen aufgenommen haben."
Denn das RTF.1-Archiv ist voll von Bildern mit Daniel Lede Abal. Immerhin sitzt er auch schon seit fünfzehn Jahren im Landtag. Dort ist er Parlamentarischer Geschäftsführer und Sprecher für Migration und Integration. "Es muss eben unser Ziel sein, dass die Menschen, die hierher kommen, dass wir die aufnehmen, aber ihnen auch klar zeigen, was sind Möglichkeiten, die es hier gibt? Aber was sind eben auch die Spielregeln, die es hier einzuhalten gilt? Und wir haben natürlich die Verantwortung zu schauen, dass wir die Menschen da auch möglichst schnell, klar und deutlich anleiten", so Lede Abal.
Auf den Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland sei die Region Neckar-Alb angewiesen, so Lede Abal. Denn dies habe die Region wirtschaftsstark gemacht.
Nächstes Thema: Innere Sicherheit. Die sei in Baden-Württemberg immer noch sehr, sehr groß, so Lede Abal. Allerdings: Die Zahlen beeindrucken die Menschen in Baden-Württemberg nicht. Die gefühlte Sicherheit hat spürbar abgenommen. Deshalb müsse die Politik den Menschen mehr Sicherheitsgefühl vermitteln.
Lede Abal: "Dazu kann man auf allen Ebenen viel tun, ich bin der Meinung, das fängt schon bei der Kriminalprävention vor Ort an, wo es eben darum geht, dass Kommunen, Polizeibehörden vor Ort Sicherheitskonzepte entwickeln, und es fängt schon bei Themen wie Stadtplanung oder Beleuchtungsszenarien für Innenstädte an."
Thema Digitalisierung: Gerade, wenn es um Handyempfang, mobile Daten und schnelles Internet geht, gibt es noch viele weiße Flecken auf der Landkarte. Manche Orte sind noch nicht richtig gut versorgt. Doch das Land habe in der Vergangenheit schon viel getan.
"Wir haben mehrere Milliarden Euro an Förderung vergeben, genau für diesen Bereich, und mir wäre wichtig, dass wir das auch in Zukunft weiter machen, dass wir eben auch für Betriebe in kleinen Ortschaften, in kleinen, ländlichen Orten Anschluss an das Internet, an den Weltmarkt so sicherstellen können, damit wir Wertschöpfung auch überall im Land halten und eben nicht nur in den großen Städten", sagte Lede Abal.
Auch mit dem Thema Kommunen befasst sich Daniel Lede Abal. Sehr viele Städte und Gemeinden wie auch in Tübingen stehen vor gewaltigen finanziellen Problemen, da die Einnahmen nicht im gleichen Maße gestiegen sind wie die Pflichtaufgaben.
"Also, das eine Thema ist natürlich auf der Bundesebene, da wird es darum gehen, dass wir mit dem Bund, zwischen den Ländern und mit den Kommunen da über die Verteilung der Steuereinnahmen sprechen, da muss eine Reform stattfinden, damit die Gemeinden nicht so sehr abhängig sind von den Schwankungen in der Gewerbesteuer", sagte Lede Abal.
Es gibt also noch viel zu tun in der nächsten Legislaturperiode. Doch zuvor war Daniel Lede Abal erst einmal im Studio, um seinen Kandidatencheck aufzunehmen, der demnächst bei RTF.1 läuft.
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