Hier soll eine neue Haltestelle für die Regionalstadtbahn entstehen. Die neue Unterführung soll den Bahnsteig erschließen, aber auch Fußgängern und Radfahrern den Weg vom Französischen Viertel zum Neckar und dann weiter zur Gartenstraße ermöglichen.
Der Geschäftsführer der Regionalstadtbahn Prof. Tobias Bernecker erklärte der Bundestagsabgeordneten das Gesamtprojekt und die Einzelmaßnahme. "Wir wollten zeigen, wie wir mit Geld auch des Bundes hier in Tübingen Zukunft der Mobilität möglich machen. Unser Wunsch ist, dass wir zukünftig in großer Verlässlichkeit mit Bund und Bahn als Partner weiter an der Umsetzung der Regionalstadtbahn arbeiten können", so Bernecker.
Bei dieser Baustelle arbeiten Regionalstadtbahn, Deutsche Bahn und Stadt Tübingen zusammen. Und während auf der Südseite die Rampe im Prinzip schon fertig ist, sieht man an der Nordseite vom zukünftigen Ausstieg noch nichts.
Isabel Cademartori bezeichnete die Regionalstadtbahn als vorbildliches Projekt. Dafür will sie sich auch in Zukunft einsetzen. "Also, wichtig war hier die Botschaft: Wir brauchen mehr Planungs- und Baukapazitäten, damit auch solche Projekte neben den ganz großen Korridoren, die wir gerade bei der Bahn sanieren, auch noch realisiert werden können, und da setze ich mich sehr dafür ein, dass wir bei der Deutschen Bahn, aber auch beim Eisenbahnbundesamt und in den Behörden genug Kapazitäten haben, um solche Projekte zu realisieren", so Cademartori.
Cademartori war einer Einladung der Landtagsabgeordneten Dorothea Kliche-Behnke gefolgt. Für sie ist die Regionalstadtbahn das Verkehrsinfrastrukturprojekt des Jahrzehnts. "Naja, also, so ein großes Projekt geht nicht ohne finanzielle, ohne wesentliche finanzielle Unterstützung durch den Bund, und deshalb wollte ich die Bundespolitikerin natürlich hier nach Tübingen holen und ihr zeigen, dass die Mittel hier sehr gut angelegt sind."
Die Unterführung am Güterbahnhof ist seit der Fertigstellung des Metzinger Bahnhofs das größte Bauprojekt der Regionalstadtbahn. Und auch wenn es hier noch nicht so aussieht: Noch in diesem Jahr soll die Unterführung eröffnet werden.
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