Grafeneck sei ein bedeutsamer Gedenkort an die abscheulichen Verbrechen des Nationalsozialismus, der auch langfristig als öffentlich zugänglicher Gedenkort erhalten werden solle, heißt es. So soll die Landesregierung insbesondere das Schloss Grafeneck auf seinen Sanierungsbedarf untersuchen und prüfen, inwieweit ein Erwerb durch das Land möglich ist. Außerdem soll die Landesregierung zusammen mit dem Gedenkstättenverein ein Nutzungskonzept für das Schlossgebäude entwerfen.
In Grafeneck hatten die Nationalsozialisten im Jahr 1940 mehr als 10.000 Menschen mit Behinderungen systematisch ermordet.