Gruppenfoto mit Unterschrift: Die IHK Reutlingen fördert das Projekt KI-Checker Neckar-Alb für weitere fünf Jahre – und zwar als Teil des Digital Hub. Beim Projekt KI-Checker besuchen Experten von regionalen Hochschulen Unternehmen und prüfen, auf welche Weise die Betriebe von Künstlicher Intelligenz profitieren können.
KI-Checker Prof. German Nemirovski von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen: "Wissen Sie, wir fangen alle klein an. Die KI hat uns überrascht so vor zwei, drei Jahren. Nicht nur mich, sondern die Unternehmen auch. Und manche bringen mehr Erfahrung, manche bringen weniger, aber interessant ist was anderes: Wie bereit sind die Firmen, die Führungen, sich anzupassen? Die Bereitschaft ist enorm."
KI-Checker Günter Bitsch, Hochschule Reutlingen: "Wir haben eigentlich alle Unternehmen, die ich da besucht haben und wo wir einen KI-Check durchgeführt haben, ein hohes Interesse an der Nutzung gehabt, und wir haben gemeinsam geschaut: Wie kann man das am besten umsetzen? Was sind praktische Dinge? Was können die nächsten Schritte sein?"
Mittlerweile haben die KI-Checker schon 150 Unternehmen besucht und beraten. Einige von ihnen haben sich hier am Digital-Hub-Bus versammelt. Die Bilanz: überwiegend positiv.
Michaela Weiger von Levamentum Aelfi: "Also, erst mal sehr aufschlussreich, und wir waren total begeistert, was da jetzt schon möglich ist. [...] Naja, das fängt eigentlich schon auch, wenn ich jetzt sagen darf, bei Kleinigkeiten an, dass wir das verwenden können eben, um zum Beispiel, wenn wir mal dokumentieren müssen oder so, da ist ja auch schon hilfreich."
Christoph Leppla von der Siebfabrik Arthur Maurer GmbH & Co. KG: "Ja, es war richtig toll, richtig interessant, ja, man ist auf Dinge aufmerksam gemacht worden, über die man noch gar nicht nachgedacht hat, also, das war der richtige Anfang, um in das Thema reinzukommen."
Stefan Clauss vom Autohaus Menton: "Wir fanden den sehr professionell, also, richtig, richtig gut, wir wurden sehr gut betreut, wir wurden abgeholt, der Status Quo wurde mit uns besprochen, wo wir sind." Und Frank Menton fügte hinzu: "Dass sich die KI schneller entwickelt als wir schauen können und dass es wahnsinnig viele Optionen gibt, und so ein KI-Check hilft einfach, das ganze ein bisschen zu kanalisieren und die Ideen richtig zu lenken."
Roland Bertler von dataTec: "Naja, so ein bisschen die Berührungsängste abzulegen, zu sehen, dass KI nicht das Allheilmittel ist, dass man aber kreativ sein muss und überlegen muss, wo habe ich Prozesse, wo fällt viel Arbeit an, welche Vorgänge wiederholen sich immer wieder, und wo kann eben KI uns hier unterstützen?"
Hans Rainer Bühler von BEN Kunststoffe: "Ich denke, es kommt da nicht darauf an, was für ein Unternehmen das ist, sondern generell wird das unsere Gesellschaft komplett verändern und in allen Punkten wichtig sein. Und in unserem speziellen Bereich haben wir die Themen Produktion als auch Vertrieb und wollen dort in erster Linie Datenaufarbeitung machen."
Ulrich Coulon von Leitenberger in Kirchentellinsfurt: "Das war für uns sehr aufschlussreich, also wir haben mit dem KI-Check auch neue Potenziale bei uns entdeckt, wo wir gesagt haben, im Bereich Produktion und Arbeitsvorbereitung wollen wir einen digitalen Zwilling einsetzen und wollen wir die Digitalisierung so vorantreiben, dass wir auch vorausschauend unsere Produktion möglichst gut planen können."
Kristin Maier-Müller von der G. Maier Elektrotechnik GmbH: "Also, wir haben das dann zum Anlass genommen, es gab dann diese Empfehlung, dass wir zum Beispiel unsere Eingangsrechnungen digital, also mit KI auswerten könnten, und das haben wir auch jetzt, das ist ein halbes Jahr her, das haben wir direkt umgesetzt."
Ob sie es direkt umsetzen oder ob sich an den KI-Check noch ein Studierendenprojekt anschließt: Die Unternehmen haben viele Anregungen bekommen, wie sie KI in ihre Abläufe integrieren können.
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