In der Silvesternacht war für die Polizei auch dieses Jahr viel zu tun. Rund 400 Einsätze gab es in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen, Esslingen und Zollernalb. Die Feuerwehr löschte mehr als 80 kleinere Brände, die zumeist auf einen falschen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.
Zwei Jugendliche verletzten sich im Umgang mit Feuerwerkskörpern schwer und mussten in Kliniken gebracht werden. In Tübingen in der Autenriethstraße explodierte ein Feuerwerkskörper in der Hand eines 17-Jährigen. Er musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Und in Kirchentellinsfurt in der Wilhelmstraße erlitt ein 15-Jähriger schwere Gesichtsverletzungen, nachdem eine Feuerwerksbatterie unmittelbar nach dem Entzünden auslöste.
In Reutlingen-Sondelfingen löste ein Feuerwerkskörper einen Balkonbrand aus. In Bad Urach musste die Feuerwehr gleich zu zwei größeren Bränden ausrücken. Bei einem Mehrfamilienhaus in der Breitensteinstraße brannte der Dachstuhl. Die Feuerwehr musste das Dach teilweise abdecken und die Dämmung entfernen. Die Bewohner wurden nicht verletzt. Eine Wohnung ist unbewohnbar. Der Sachschaden beträgt 120.000 Euro. Die Brandursache ist unklar.
Ganz in der Nähe, in der Straße Am Forst, brannte eine Wohnung in einem Hochhaus. Der Sachschaden beträgt hier 500.000 Euro. Auch hier ist die Brandursache unklar.
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