Robin Mesarosch (stehend) in der RTF.1-Redaktion | Bildquelle: RTF.1

Eningen unter Achalm:

SPD-Bundestagsabgeordneter Robin Mesarosch besucht RTF.1-Redaktion

Stand: 07.02.25 15:01 Uhr

Robin Mesarosch ist vor vier Jahren über die SPD-Landesliste in den Bundestag eingezogen. Sein Wahlkreis ist Zollernalb-Sigmaringen. Auf der Landesliste zur aktuellen Bundestagswahl steht der 33-Jährige auf Platz 18 und hätte damit Chancen, sein Mandat zu verteidigen. Damit das auch klappt, macht er Wahlkampf für die SPD. In diesem Zusammenhang hat Robin Mesarosch auch kürzlich die RTF.1-Redaktion besucht.


Im Namen von RTF.1-Geschäftsführer Stefan Klarner begrüßte das RTF.1-Team Robin Mesarosch am Senderstandort in Eningen. Es ist nicht das erste Mal, dass der SPD-Abgeordnete da war. Schon vor vier Jahren bei der letzten Bundestagswahl hatte er RTF.1 besucht. Gefallen hat es ihm nach wie vor, und Regionalfernsehen hält er für wichtig.

"Sehr wichtig, wahrscheinlich noch wichtiger, weil: Woher kriege ich regionale Informationen? Das decken die großen Sender nicht ab, und Tageszeitungen haben Rückgang, da sind weniger Infos drin als früher, deswegen ist es gut, wenn jemand regional berichtet", so Mesarosch.

Und zur regionalen Berichterstattung gehören auch Fragen zur großen Politik. Immerhin muss sich Robin Mesarosch als Bundestagsabgeordneter auch mit Donald Trump auseinandersetzen. "Es muss klar sein, dass man sich auf ihn nicht verlassen kann, dass gleichzeitig klar ist, dass er gefährliche Ideen hat, die gegen unsere Interessen gehen, und ich finde es wichtig, dass wir in der Lage sind, für uns selber zu sorgen, so blöd es klingt, für unsere eigene Sicherheit, dass wir wirtschaftlich stark sind."

Aber nicht nur die Wirtschaft soll laut Mesarosch stärker werden, sondern auch und vor allem die Infrastruktur. Die SPD möchte Geld in die Hand nehmen und kräftig investieren, so Mesarosch. "Viele Leute erleben ja auch, dass verschiedene Sachen nicht mehr so gut funktionieren, sei es die Bahn, seien es Schulgebäude, die kaputt sind, Krankenhäuser, und wir wollen, dass wir in unser Land investieren, dass es für alle funktioniert. Und nicht eben auf Kosten von manchen, dass man jetzt denen was wegnimmt, dass die anderen das haben."

Nicht nur mehr Investitionen, auch sichere Renten strebt die SPD an. Dafür müsse man Geld in die Hand nehmen, so Mesarosch. Das hieße, diejenigen, die sehr viel verdienten, müssten ein Stück weit mehr abgeben. Und die Schuldenbremse müsse weg oder zumindest reformiert werden.

"Es geht nicht darum, einfach Geld aufzunehmen und/oder für irgendwas auszugeben, sondern klug zu investieren, und dann lohnt sich das auch. Dann hat Deutschland am Ende mehr statt weniger. Das dümmste, was wir machen könnten, wäre einfach zuzuschauen, wie Dinge kaputtgehen und nichts zu tun", sagt Mesarosch.

Denn es gehe nicht um Spezialwünsche, sondern um Dinge, die man zum Leben brauche. Hier müssten Investitionen möglich sein, doch die Schuldenbremse verhindere das, sagt Robin Mesarosch.

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