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Stuttgart / USA:

"Snowden muss Asyl in Deutschland erhalten" - Appell der dju zum Stuttgarter Friedenspreis 2014 "AnStifter

"Es ist Journalisten-Pflicht, den demokratischen Widerstand zu stärken und jegliche Überwachung transparent zu machen". Das fordert die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di Baden-Württemberg in einem Appell an die Kolleginnen und Kollegen in den Medien. Der Appell war Teil einer öffentlichen Grußbotschaft an den diesjährigen Preisträger des "Stuttgarter Friedenspreises 2014" der "AnStifter", der heute an Edgar Snowden im Stuttgarter Theaterhaus verliehen wird, fordert die dju:

Im Einzelnen forderte die dju:

„Wer wie Edgar Snowden bereit ist, den Preis der Freiheit mit seiner Unfreiheit zu bezahlen, hat es verdient, in Deutschland politisches Asyl zu erhalten. Deshalb ist die Deutsche Bundesregierung in Namen ihres Grundgesetzes verpflichtet, diesen Schritt für Edgar Snowden endlich einzuleiten."

Die Preisverleihung findet heute, am 23. November 2014,  am späten Nachmittag im Stuttgarter Theaterhaus statt. Von den Veranstaltern ist eine Live-Schaltung zu Snowden geplant.

Weiter heißt es in der Erklärung der dju zur Preisverleihung:

„Jede Bürgerin und jeder Bürger, die sich täglich schreibend, lesend, hörend und sprechend kritisch mit der Demokratie und für Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit einsetzt, muss vor der Verfolgung vor Geheimdiensten gleich welcher Nationalität geschützt werden.

Alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und der Welt haben Edgar Snowden zu danken, die Überwachung der digitalen Netzwerke öffentlich gemacht zu haben. Im gleichen Atemzug sind aber auch Chelsea Manning, Julien Assange, Laura Poitras und Glen Greenwald zu nennen und bei ihrer Arbeit für unsere digitale Freiheit und Demokratie zu unterstützen.

Wie notwendig dies ist, dokumentiert eindringlich der Film von Poitras „Citizenfour". Heute wünschen wir Edgar Snowden ein baldiges Asyl und Leben in Freiheit, morgen denken wir an den Journalisten Barrett Brown, der vor einem US-Gericht sein Urteil wegen seines Widerstandes gegen die Überwachung erwartet. Lange vor Snowden hat er vor der Sicherheitsfirma Booz Allen Hamilton und ihrer „gefährlichen Technologie" gewarnt."

Die dju in ver.di hoffe, dass Brown morgen in die Freiheit entlassen wird. Er sitze schon zwei Jahre im Gefängnis.

(Zuletzt geändert: Sonntag, 23.11.14 - 17:08 Uhr   -   1377 mal angesehen)
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