Straßenbau | Bildquelle: RTF.1

Stuttgart/Hirschau/Wurmlingen :

B28neu: Keine schnelle Einigung in Sicht/ Landesverkehrsminister Herrmann widerspricht Dobrindt

Stand: 28.10.14 00:00 Uhr

Indessen ist zunächst im Fall der seit Jahrzehnten geforderten Ortsumgehung der Neckartalgemeinden mit Hirschau und Wurmlingen durch eine B28neu weiter keine schnelle Lösung in Sicht.

Nachdem Tübinger Landtags- und Bundestagsabgeordnete kürzlich an Bundesverkehrsminister Dobrindt, CSU, die Bevorzugung der Ortsumgehung für Möglingen kritisiert hatten, hatte Dobrindt das Land aufgefordert, seine Priorisierungspraxis durchschaubar zu machen. Zudem könne das Land die B28neu für die bereitstehenden Bundesgelder ganz oben listen.

Jetzt hat Landesverkehrsminister Winfried Hermann, Grüne, diese Sichtweise in einem Interview mit RTF.1 zurückgewiesen. Er könne diese Vorhaltungen nicht ernstnehmen. Denn man habe dem Bund berreits mehrfach erläutert, wie die Priorisierungen zustande gekommmen seien. Der Bund habe grundsätzlich immer eher hemdsärmlig entschieden. Man habe mit klaren Kriterien Vorschläge gemacht. man habe unter der baureifen Maßnahmen drei Gruppen gebildet. Und: man habe Dobrindt erneut mitgeteilt, dass man nicht nachvollziehen könne, wie man Projekte aus der dritten Gruppeeinfach vorzieht. Und man habe deshalb auch gesagt: "eigentlich ist jetzt die B28neu am Zug".

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