Kunstmuseum RT | Bildquelle: RTF.1

Reutlingen:

Verantwortliche des Kunstmuseums stellen Ausstellungsprogramm 2021 vor

Stand: 27.03.21 16:37 Uhr

Die Coronapandemie hat auch das Kunstmuseum Reutlingen verändert. Neue Räume wurden erschlossen und neue Formate entwickelt. Und wenn auch die Inzidenzwerte in der Achalmstadt derzeit noch keine Öffnung des Kunstmuseums erlauben, haben die Verantwortlichen ein Programm für das Jahr 2021 erarbeitet.


Auch wenn das Kunstmuseum Reutlingen derzeit coronabedingt leider keine Besucher empfangen kann, wird hinter geschlossenen Türen fleißig weiter gearbeitet - das wurde deutlich als Museumsleiterin Ina Dinter gemeinsam mit ihren Kollegen, das Ausstellungsprogramm für das weitere Jahr vorstellte. Neben neuer Kunst soll es 2021 auch neuen Bereiche im Reutlinger Spendhaus geben. Dort entsteht im 4 OG - dem sogenannten Baumhaus - ein Lounge & Art Space.

Im neuen Baumhaus kann man nicht nur bei einem Lieblingsgetränk ausruhen, oder sich über das Werk des Künstlers HAP Grieshaber informieren, sondern sich auch selbst künstlerisch ausprobieren und austoben.  Arbeitsmaterialien wie Farbe und Staffelei würden vor Ort zur Verfügung gestellt und auch der Raum für kleine Ausstellungen sei vorhanden so Museumsleiterin Dinter. Holger Kube Ventura, Leiter des Kunstmuseums Reutlingen/ Konkret, nutzte die digitale Jahrespressekonferenz um unter anderem die, ab Mai 2021 geplante Ausstellung "nicht geheuer" von Peter Buggenhout zu erläutern.

Buggenhout arbeite mit Einzelteilen, die sich im Kunstwerk immer mehr von ihrer Bedeutung und Funktion entfernten, so Kube Ventura. Der Betrachter habe aber dennoch, das Bedürfnis herauszufinden, was er denn vor sich habe. Dem Bildhauer Buggenhout sei daran gelegen, einzelnen Gegenständen ihre Autonomie zurückzugeben und Plastiken zu schaffen, die uns, wie der Ausstellungstitel ankündigt "nicht geheuer" sind.

Vom Lockdown nicht betroffen – sind die Kunstaktionen des Museums, die ihren Platz im öffentlichen Raum haben.

So auch die Public Poster Gallery vor dem Tübinger Tor, die das Kunstmuseum in Kooperation mit dem städtischen Kulturamt nach Reutlingen gebracht hat die sich bei schönem Wetter wohl großer Beliebtheit erfreut  und noch bis zum 5. April zu sehen ist. Kunst im öffentlichen Raum, für jeden zugänglich, meist temporär und somit auch irritierend – weil ungewohnt – sei für eine Stadt unglaublich wichtig, betonte Museumsleiterin Dinter abschließend.

Interessierte finden das Ausstellungsprogramm online unter www.kunstmuseum-reutlingen.de.




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