Bei der Öffnung der Grundschulen und Kindertagesstätten möchte der Ministerpäsident behutsam vorgehen. Er habe sich deshalb vor der Entscheidung intensiv von Expertinnen und Experten beraten lassen. Demnach würden Kinder unter 10 Jahren deutlich seltener infiziert werden als Erwachsene. Zudem hätten diese Kinder wenig Gelegenheit sich anzustecken und würden kaum jemals schwer krank werden.
Der Entschluss Grundschulen und Kitas zu schließen sei daher mehr zum Schutz der Erwachsenen, als zum Schutz der Kinder. Trotzdem dürfen Schutzmaßnahmen natürlich nicht fehlen. Die geplante schrittweise Öffnung der Grundschulen und Kitas sieht unter anderem das Folgende vor: Geplant ist beispielsweise, dass höchstens die Hälfte einer Klasse zur selben Zeit unterrichtet werden soll. Dadurch könne das Infektionsgeschehen geviertelt werden. Auch soll das Hygienekonzept der Schulen weiterentwickelt werden. So sollen Lehrkräfte beispielsweise bessere Masken erhalten.
Während der Fasnetsferien möchte die Landesregierung dann prüfen, wie sich die Schulöffnung ausgewirkt hat und auf dieser Basis handeln. Der Beschluss von Bund und Ländern lasse laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein solches Vorgehen zu. Demnach könne auch die Präsenzpflicht weiter ausgesetzt werden. Weiterführende und berufliche Schulen würden weiterhin geschlossen bleiben. Ausnahmen gebe es hier nur für die Abschlussklassen.
Kretschmann hält die Entscheidung die Grundschulen und Kitas ab dem 01. Februar schrittweise zu öffnen insgesamt für verantwortbar. Dennoch zeigte er sich besorgt mit Blick auf die Virusmutationen. Die Inzidenz müsse unbedingt weiterhin sinken und auf einem niedrigen Wert bleiben.
Bedeckt 13 / 15° C Luftfeuchte: 95% |
Bedeckt 14 / 16° C Luftfeuchte: 95% |
Leichter Regen 13 / 15° C Luftfeuchte: 97% |