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Cyber Valley:

Von der Forschung zur Anwendung - Unterstützung von Merkel und Kretschmann

Das neue KI-Ökosystem mit dem Namen „AI Breakthrough Hub“ im Cyber Valley sei ein echter Gamechanger für Künstliche Intelligenz der nächsten Dekade, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Livestream. Zusammen mit Ministerpräsident Kretschmann und Max-Planck-Direktor Prof. Schölkopf sprachen die Beteiligten über den Startschuss in eine neue Ära und die Bedeutung dieses neuen Ökosystems.

Das Cyber Valley in Tübingen gilt als internationaler Leuchtturm in der KI-Forschung. Der Standort ist mittlerweile äußerst attraktiv für Wissenschaftler und kluge Köpfe aus der ganzen Welt. Ziel ist es, beim weltweiten Konkurrenzkampf dieser modernen Technologien mitzuhalten.

„Nun wollen wir die nächste Stufe zünden und im Cyber Valley das schaffen, was wir schon von Anfang an im Blick hatten: Durchbruch von der Forschung zur Anwendung", erklärt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Stream.

Der Transfer von der Forschung in die Wirtschaft sei nun entscheidend. Mit dem neuen Projekt „AI Breakthrough Hub", das von Bund, Land und privater Seite finanziert wurde, sei der nächste wichtige Schritt in diese Richtung getan.

Der Leiter des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, Prof. Bernhard Schölkopf, betont, dass nicht nur die Daten eine Rolle spielen, sondern vor allem kluge Methoden um diese auszuwerten – und dahinter stünden nach wie vor Menschen.

„Der Bund, das Land und die Hector-Stiftung bauen jetzt zusammen einen Standort auf, um diesen Erfinder- und auch Gründergeist zusammen zu bringen und an den nächsten KI-Durchbrüchen zu arbeiten. Wir tun das eingebettet in ein europäisches Netzwerk und wir wollen eine KI entwickeln, mit der wir gemeinsam eine nachhaltige und positive Zukunft für unsere Gesellschaft bauen", erklärt Schölkopf.

Auch der Bundesregierung ist es ein Anliegen, das Europa beim Thema Künstliche Intelligenz und Maschinellem Lernen nicht abgehängt wird, sondern mitbestimmt. So betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Stream:

„Und es ist entscheidender denn je, dass wir in Deutschland und Europa unsere Kräfte bündeln, um so Innovation und Fortschritt möglich zu machen. Und ich habe mit Präsidenten Macron auch verabredet, dass wir in deutsch-französischer Kooperation auch sehr viel machen wollen und ggf. dann auch noch ein europäisches Projekt von strategischer Bedeutung entwickeln könnten."

Neben einem möglichen neuen Projekt, gaben die Kanzlerin und Ministerpräsident Kretschmann bei dem virtuellen Zusammenkommen aber auch den Startschuss für den weiteren Ausbau des Cyber Valleys.

„Bund und Länder fördern die Kompetenzzentren nun dauerhaft, das haben wir auch gemeinsam beschlossen und auch darüber hinaus wird die Bundesregierung die KI-Forschung und den Transfer in die Anwendung auch weiter intensiv unterstützen", erklärt Merkel.

140 Millionen Euro hat das Land Baden-Württemberg bereits in den Aufbau des Cyber Valleys investiert. 100 Millionen Euro Förderung erhält der Spitzenstandort in Tübingen zusätzlich von der Weinheimer Hector Stiftung. Die Bundesregierung habe erst kürzlich die Fortschreibung der KI-Strategie beschlossen und im Rahmen des Zukunftspakets zusätzliche zwei Milliarden Euro dafür zugesagt. Mit diesem Geld sollen dann modernste Recheninfrastrukturen, attraktive Bedingungen für Spitzentalente und zukunftsgerichtete KI-Ökosysteme geschaffen werden.

(Zuletzt geändert: Samstag, 19.12.20 - 15:56 Uhr   -   1192 mal angesehen)
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