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Reutlingen :

Lehrstellenmarkt weiter angespannt

Die IHK verzeichnet zum 30. September 2.149 neue Ausbildungsverträge in Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe, das sind 428 weniger (-16,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK Reutlingen.
Lehrling feilt Metall Foto: pixelio.de - SPÖ Landtagsklub

„Die Lage auf dem regionalen Ausbildungsmarkt bleibt angespannt", sagt Petra Brenner, Bereichsleiterin Ausbildung bei der IHK Reutlingen. Durch die Corona-Pandemie haben sich viele Unternehmen entschlossen, nicht oder weniger als in den Vorjahren auszubilden. „Die Firmen sind in vielen Branchen verunsichert, weil nicht absehbar ist, wie sich das Infektionsgeschehen auf die Geschäftslage auswirken wird. Nicht wenige sind nach wie vor in Kurzarbeit", so Petra Brenner. Immerhin ist der Rückgang im Vergleich zum Vormonat, da lag das Minus bei 18,4 Prozent, etwas zurückgegangen. Die Situation ist in den Landkreisen der Region aktuell ähnlich: Im Landkreis Reutlingen haben bisher 987 junge Leute einen Ausbildungsvertrag unterschrieben (- 18,6 Prozent), im Landkreis Tübingen 486 (- 16,4 Prozent) und im Zollernalbkreis 676 (- 13,7 Prozent).

Wenige Anträge

Zurückhaltend sind die Unternehmen ebenfalls bei der Beantragung der Prämien aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern". Hier können Ausbildungsbetriebe, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 249 Beschäftigte haben, Zuschüsse von 2.000 bis 3.000 Euro je Lehrling bekommen, wenn sie ihr Ausbildungsniveau halten oder sogar ausbauen. Regional wurden bisher 73 Anträge gestellt. Die IHK begleitet das Verfahren, weil sie die Eintragung der bestehenden Ausbildungsverträge für den Antrag bei der Arbeitsagentur bestätigt. „Wir motivieren die Unternehmen, die Prämie zu nutzen. Das Antragsverfahren ist wirklich relativ schlank und auch für kleine Betriebe gut machbar", so Petra Brenner.

Die IHK appelliert an die Betriebe, ihre Ausbildungsbereitschaft aufrecht zu erhalten. Brenner: „Der regionale Fachkräftemangel wird nach dem Ende der Pandemie schnell wieder zurückkommen." Die IHK unterstützt sowohl Mitgliedsunternehmen wie auch potenzielle Bewerberinnen und Bewerber. Für Azubis gibt es zudem die Kurse des IHK-Azubis-Kollegs sowie die neue AzubiCard. Junge Leute, die Lehrstellen suchen, werden in der IHK-Lehrstellenbörse sowie im Ausbildungsatlas fündig.

Quelle: Pressemitteilung IHK Reutlingen

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 08.10.20 - 08:43 Uhr   -   294 mal angesehen)
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