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HWK Reutlingen zu den Auswirkungen von Corona

Wie erleben die Reutlinger Handwerkskammer und die ihr zugehörigen Betriebe die Zeit der Corona-Pandemie?

Antworten auf diese Frage lieferte Kammer-Präsident Harald Herrmann heute, gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert, in einer Pressekonferenz.

Die traditionelle Sommervollversammlung der Handwerkskammer Reutlingen wird im Jahr 2020 coronabedingt in der HAP-Grieshaber Halle in Eningen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten. Und auch an anderer Stelle machen sich die Auswirkungen von Corona bei der Kammer bemerkbar. Insbesondere Friseure, Betriebe im Kosmetikbereich und Messebauer hätten aufgrund der Pandemie große Problem, so Kammerpräsident Herrmann. Aber nicht nur die erwähnten Betriebe kämpfen mit den finanziellen Folgen der Pandemie.Laut einer Konjunkturumfrage konnte für alle Gewerke ein Auftragsrückgang von rund 40 Prozent verzeichnet werden, in den Gesundheitshandwerken beträgt der Rückgang sogar 75 Prozent. Die HWK hat natürlich versucht die Betriebe in der Krise zu unterstützen.

Insgesamt haben 3.628 Betriebe im Kammerbezirk Reutlingen die von Bund und Land gestellte Soforthilfe in Anspruch genommen. Auch wenn der Weg zur Hilfe oft gar nicht einfach war, denn die Anforderungen für die Antragsteller veränderten sich zu Beginn der Krise kurzfristig.  Für die vorgenommenen Änderungen, gerade zu Anfang der Corona Krise, hat Herrmann jedoch Verständnis, immerhin habe es sich um eine, für alle Seiten unbekannte Sondersituation gehandelt.

Eine weitere Sondersituation die der Handwerkskammer derzeit Sorge bereitet ist der Rückgang der abgeschlossenen Ausbildungsverträge und das obwohl die Betriebe händeringend nach Azubis suchen. Die üblichen Ausbildungs- und Berufsmessen, die das Handwerk sonst dazu nutzt, um junge Menschen auf sich aufmerksam zu machen, mussten in diesem Jahr alle ausfallen. Deshalb geht die HWK jetzt andere Wege. Die Kammer setzt jetzt auf soziale Medien und WhatsApp. 

Kammerpräsident Harald Herrmann blickt trotz der derzeitigen Corona-Krise überwiegend zuversichtlich in die nahe Zukunft der Handwerksbetriebe. Um die zweite Virus Welle zu verhindern gelte es nun nun an die Vernunft aller Bürgerinnen und Bürger zu appellieren, denn was man sicher nicht brauche,  wäre eine Krise nach der Krise, betonte der Reutlinger Kammerpräsident abschließend.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 15.07.20 - 17:41 Uhr   -   472 mal angesehen)
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