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Baden-Württemberg:

Möglichst viel Präsenzunterricht - Schule nach den Sommerferien

Wie sieht der Alltag für die Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien aus? Vor dieser Frage stehen aktuell viele Eltern. Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann hat heute in Stuttgart das Konzept ihres Ministeriums für den Unterricht nach den Sommerferien vorgestellt.

Schülerinnen und Schüler sollen, soweit möglich, wieder in die Schulen – so sieht es das Konzept des Kultusministeriums vor. Dennoch kann der Schulalltag nicht so sein, wie vor der Pandemie. Auch wenn die Infektionszahlen weiterhin gering sind, sei es noch immer möglich, dass sich einzelne Schulen zu Corona-Hotspots entwickeln.

Deshalb müsse man immer auf die Infektionszahlen achten und gegebenenfalls Schulen zeitweise wieder schließen. Um einen reibungslosen Schulalltag zu gewährleisten, will Susanne Eisenmann die Abstandsregeln im Unterricht aufheben. In den kommenden Tagen und Wochen müssten dann eben Gruppen gebildet werden. So sei es für die Gesundheitsämter gut möglich eventuell auftretende Infektionsketten nachzuvollziehen, erklärte die Ministerin.

Natürlich gibt es auch weiterhin sowohl Schülerinnen und Schüler, als auch Lehrkräfte, die zur Risikogruppe gehören. Das heißt sie leiden an bestimmten Vorerkrankungen oder sind bereits im fortgeschrittenen Alter.

Diese Menschen können unter bestimmten Voraussetzungen weiter zu Hause bleiben und müssen dann eben am Fernunterricht teilnehmen. Auch hier gebe es neue Leitlinien. Coronabedingte Neuregelungen gibt es außerdem beim Thema Unterrichtsfächer. Der Unterricht in den Kernfächern habe weiterhin Vorrang. Alles andere sei möglich, aber nicht zwingend notwendig.

Sorgen macht sich die Kultusministerin bezüglich der Abschlussjahrgänge 2021. Die hatten schließlich in einem entscheidenden Jahr coronabedingt einen eher ungewöhnlichen Stundenplan. Die Prüfungen sind daher schon jetzt nach hinten verschoben worden.

Für die Kultusministerin ist es außerdem wichtig, dass Lehrkräfte sich freiwillig und kostenlos auf COVID-19 testen lassen können. Hier soll es noch vor der Sommerpause ein entsprechendes Konzept geben. Noch nicht entschieden ist außerdem die Frage nach einer Maskenpflicht in Schulen. Auch hier möchte Eisenmann noch vor der Sommerpause eine Entscheidung treffen.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 08.07.20 - 16:29 Uhr   -   504 mal angesehen)
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