Stefan Neher | Bildquelle: RTF.1

Rottenburg:

Stadtverwaltung Rottenburg & OB Neher informieren zur Corona-Situation

Stand: 15.03.20 21:20 Uhr

Notbetreuung von Kindern und Schülern, Nachbarschaftshilfen, Öffnungszeiten, Fragen-Hotline: Die Stadtverwaltung Rottenburg informiert über die aktuelle Situation:

Fragen von Bürgern an kurzfristig geschalteter Hotline beantwortet

Als Reaktion auf die Corona-Situation schaltete die Stadtverwaltung Rottenburg am Samstag eine Hotline. Bei dieser gingen etwa 30 Anrufe ein. Etwa die Hälfte der Anrufer*innen erkundigte sich danach, ob sie in ihrer speziellen Situation eine Notfallbetreuung erhalten können. Im Übrigen wurden Fragen zu städtischen Einrichtungen gestellt. „Wir hatten bereits im Vorfeld gut informiert und konnten alle Fragen beantworten", resümierte Thomas Weigel, Erster Bürgermeister, der selbst an einem der Telefone saß.

Notbetreuung von Kindern und Schülern

Wegen der Schließung aller Kitas und Schulen in Baden-Württemberg organisiert die Stadtverwaltung Rottenburg eine Notfallbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen wie beispielsweise Polizei, Feuerwehr, Medizin, Pflege, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur. Es werden auch in Nachbargemeinden wohnhafte Kinder betreut, die in Rottenburg zur Schule gehen. Kinder mit Erkrankungssymptomen können nicht berücksichtigt werden.

Stand Sonntagabend sind Anträge für zwei Krippenkinder und zwölf über drei Jahre alte Kinder eingegangen (von insgesamt etwa 2.000 in der Stadt betreuten Kindern). Geplant sind mehrere auf das Stadtgebiet verteilte Betreuungsstandorte. Diese werden nicht veröffentlicht, sondern den betreffenden Personen direkt mitgeteilt. Damit soll verhindert werden, dass Eltern ohne zwingenden Bedarf die Einrichtungen direkt aufsuchen. Bei den Schülern (Klassenstufen 1 bis 6) gab es bislang 10 Anmeldungen (insgesamt gehen ebenfalls etwa 2.000 Schüler in dieser Altersgruppe in Rottenburg zur Schule).

Die Carl-Joseph-Leiprecht Schule hat eine eigene Betreuung ihrer Schüler organisiert. Andere Schulen in privater Trägerschaft wie das St. Meinrad Gymnasium und die St. Klara Realschule haben ebenfalls selbst Regelungen getroffen.

Die Entscheidung, ob ein Antrag auf Notbetreuung angenommen wird, trifft das Kulturamt der Stadt Rottenburg. Insgesamt wird mehr Kapazität vorgehalten, als unbedingt benötigt wird. Damit soll für einen eventuell steigenden Bedarf in den nächsten Tagen und Wochen, etwa wenn Krankenschwestern und Ärzte verstärkt einberufen werden, vorgebaut werden. „Wir wollen in dieser dynamischen Situation flexibel und gut vorbereitet sein", sagt der zuständige Kulturamtsleiter Karlheinz Geppert.

Am Montag sind bei der Stadtverwaltung von 7 bis 18 Uhr Hotlines eingerichtet.

Fragen zu Kindertagesstätten und Kindergärten werden unter 07472 / 165 – 356, für Schulen unter 07472 / 165 – 448 beantwortet.

Die Schließungen gelten ab Dienstag, 17. März. Ob die Kinder am Montag noch einmal in ihre Einrichtungen gehen, überlässt die Stadtverwaltung den Eltern. Busse fahren in dieser Woche noch regulär.

Öffentliche Einrichtungen geschlossen und Pforten im Rathaus eingerichtet

Von Dienstag, 17. März bis Sonntag, 19. April 2020 sind in Rottenburg folgende Einrichtungen geschlossen:

die Stadtbibliothek das Schülercaféalle JugendhäuserMuseen und Archivedas HallenbadSporthallen und –anlagendie Volkshochschuledie Musikschule

Die Stadtverwaltung bittet die Bürger, alle nicht dringend notwendigen Behördengänge zu verschieben. Die Rathäuser in Rottenburg und Ergenzingen richten ab Montag, 16. März Pforten ein. Alle anderen Ortsverwaltungen sind geschlossen. Der Zugang zu allen Ämtern ist nur noch mit Termin möglich. Dieser kann telefonisch unter 07272 / 165 – 0 oder unter den auf der städtischen Internetseite abrufbaren, jeweiligen Durchwahlnummern vereinbart werden.

Nachbarschaftshilfe wird eingerichtet

Die Stadtverwaltung Rottenburg organisiert kurzfristig eine Nachbarschaftshilfe. Dabei sollen Gänge zum Einkaufen oder das Einlösen von Rezepten übernommen werden. Wer sich helfend einbringen möchte oder selbst Bedarf hat (ältere Menschen, chronisch Erkrankte und Menschen mit Immunschwäche), kann sich ab Montag, 16. März von 8 bis 18 Uhr an die Telefonnummer 07472 / 165 – 407 wenden. Außerdem richten viele Ortschaften ähnliche Angebote ein. Weitere Informationen zu diesem Thema folgen.

Statement von Oberbürgermeister Stephan Neher

„Jetzt ist Zusammenhalt gefragt. Es muss uns vereint gelingen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen", sagte OB Neher in einem Statement:

"Die am Freitag von der Landesregierung Baden-Württemberg beschlossenen Kita- und Schulschließungen sind richtig und sinnvoll. Als Stadt Rottenburg haben wir frühzeitig selbst Schritte unternommen und beispielsweise bereits am Mittwoch größere Versammlungen verboten."

Weiter sagte der Oberbürgermeister: "Die ab dieser Woche geltenden Regelungen schränken das öffentliche Leben und die sozialen Kontakte in Rottenburg ein. Das ist nötig, um Infektionsketten zu unterbrechen ältere und kranke Menschen vor Ansteckung zu schützen. Keine Frage: Die derzeitige Ausnahmesituation bringt unseren Alltag durcheinander. Das Ziel ist, so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurück zu kehren."

"Wir brauchen in diesen Tagen mehr Nähe", so Neher: "– bei allem körperlichen Abstand. Deshalb richten wir nun eine Nachbarschaftshilfe ein und hoffen auf die Solidarität aller. Mein Dank gilt in diesen Tagen besonders all jenen, die sich für unser Gemeinwohl und die Gesellschaft einsetzen."

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