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Miteinander in Vielfalt - Projekt TAKT-Tübingen aktiv gegen Diskriminierung feiert "FestTAKT"

Im Rahmen des Projektes "TAKT - Tübingen aktiv gegen Diskriminierung" sind viele Projekte und Veranstaltungen gegen Diskriminierung und Rassismus entstanden. Bei einem "FesTAKT" haben die Verantwortlichen diese Projekte vorgestellt.

Es ist das erste Fest seiner Art. Denn das Projekt TAKT – Tübingen aktiv gegen Diskriminierung ist im Oktober 2018 gegründet worden und hatte am 6. Februar 2019 dann seinen Auftakt. Das Projekt gehört zum Programm „Demokratie leben" und wird vom Bund gefördert. Ziel sei es, viele Akteure zusammen zu bringen, die sich aktiv für ein Miteinander in Vielfalt einsetzen wollen.

„Und was wir wollen ist, dass sich auch wirklich gute Netzwerke bilden. Dass sich Menschen aus der Politik, aus der Verwaltung, aus der Zivilgesellschaft einfach treffen und sich überlegen, wie kann ein gutes Miteinander Leben in Vielfalt aussehen und was können wir aber tun, um menschenfeindlichen Tendenzen oder Rassismus entgegen zu wirken oder anderen Formen von Diskriminierung, wie zum Beispiel auch Islamfeindlichkeit?", erklärt Luzia Köberlein, Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte Tübingen.

Dass zum ersten FestTAKT so viele Menschen gekommen waren, freute Köberlein deshalb umso mehr. Auch für das nächste Jahr sei die Förderzusage über 125.000 Euro vom Bund bereits sicher.

Um die Menschen zusammen zu bringen, werden verschiedene Projekte ausgeschrieben, die in unterschiedlichen Bereichen wie Empowerment oder Sensibilisierung agieren sollen. Im vergangenen Jahr gab es hier vielfältige Aktionen.

Wer im kommenden Jahr ebenfalls ein kreatives Projekt anbieten möchte und dafür Förderung beantragen will, kann das am Montag noch machen. Unter TAKT@adis-ev.de können die Projekte noch bis zum 3. Februar eingereicht werden. Mehr Informationen dazu finden Sie auch auf www.takt.online.

TAKT arbeitet mit der Beratungsstelle adis. e.V, einem Antidiskriminierungsnetzwerk, zusammen, die dann die Projekte und Aktionen durchführen

„TAKT ist ein Projekt der Stadt und ist von dem Programm „Demokratie leben" so angelegt, dass die Stadt dann einen freien Träger suchen muss, der für sie die Koordinierung des Projektes macht. Es soll bewusst ein kommunales Projekt sein, das aber nicht selbst von der Stadt durchgeführt wird, sondern eben von einem freien Träger durchgeführt wird" erklärt adis-Vorstand Andreas Foitzik.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt wird von adis als Chance gesehen, Erfahrungen zu sammeln, um eventuell auch längerfristige Lösungen gegen Diskriminierung zu finden.

Dass die Stadt Tübingen selbst gerade wegen seiner, in einigen Augen diskriminierenden, „Liste der Auffälligen" in den Medien Kritik erntet, sieht der adis-Vorstand so:

„Wir haben es hier mit einem Oberbürgermeister zu tun, der immer wieder auch Dinge nach außen bringt, die wir problematisch finden. Gleichzeitig arbeiten wir mit Kolleginnen in der Stadt zusammen, mit denen wir gut zusammenarbeiten. Wir müssen jetzt nicht alles kommentieren, was da kommt, aber wir haben die Liste, als es damals Thema war, auch kritisiert", so Foitzik.

Das Projekt TAKT ist für fünf Jahre beim Bund beantragt und die Chancen stehen, laut den Beteiligten, gut, dass das auch bewilligt wird.

(Zuletzt geändert: Sonntag, 02.02.20 - 14:28 Uhr   -   987 mal angesehen)
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