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Tübingen:

Französische Delegation besucht das Cyber Valley

Die Cyber Valley Initiative ist eines der größten KI-Projekte Europas. Verschiedene Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft machen das Cyber Valley in Tübingen zu einem weltweit führenden Zentrum in diesem Bereich. Die internationale Zusammenarbeit spiele dabei eine enorm wichtige Rolle, um sich nicht von den USA oder China abhängen zu lassen. Um Aspekte einer zukünftigen Zusammenarbeit auszuloten, besuchte am Donnerstag eine Delegation aus französischen Partnern aus der Region Grand Est das Cyber Valley.

Im Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme im Cyber Valley Tübingen hatte die Delegation aus Grand Est in Frankreich die Chance, sich bei ihrem Besuch über die verschiedenen Forschungsgebiete zu informieren.

Mit dabei waren auch Staatssekretär Volker Ratzmann, Staatssekretärin Petra Olschowsky und Umwelt-Staatssekretär Andre Baumann.

In drei Gruppen wurden dann verschiedene Lab-Touren angeboten. Wir haben uns Gruppe A angeschlossen und durften mit dem „Robot-Learning-Lab" starten.

Hier wurde erklärt, wie ein Roboter auf besonders dynamische Interaktion programmiert werden kann und er in einer Trainingsphase selbstständig lernt, Bälle zu schlagen und sogar zu schmettern.

Für Staatssekretär Ratzmann ein echtes Eintauchen in die Zukunft.

Danach ging es in die Capture-Hall, die sich vor allem mit der Wahrnehmung beschäftigt. Ein 4D-Bodyscanner gehört hier zum klassischen Interieur. In der Capture Hall wird versucht, anhand möglichst vieler Menschen, die genauen Bewegungen des menschlichen Körpers und der Mimik zu studieren.

Im Robotic Labor wurde dann ein innovativer Roboter vorgestellt, der in Zukunft leicht mit einem 3D-Drucker nachgebaut werden soll – und das relativ kostengünstig für 5000 Euro. Diese Technologie soll dann offen zur Verfügung stehen, als Open Source.

Die Einsatzmöglichkeiten seien vielfältig, beispielsweise  könne man solche Roboter mit Wärmebildkameras ausstatten und sie in Erdbebengebiete schicken.

Noch hängt der Roboter am Kabel, schon bald soll er aber über Wlan funktionieren.

Staatssekretärin Olschowski zeigt sich begeistert. Insbesondere die vielfältigen Forschungsmöglichkeiten im Bereich KI beeindruckten die Politikerin.

In einem anschließenden Austausch mit dem Dirketor am Max-Planck-Institut, Professor Schölkopf, lag der Fokus unter anderem auch auf der Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit.

Auch Volker Ratzmann ist der Auffassung, dass es nur eine europäische Lösung geben kann, wenn man global mithalten wolle. Es gehe darum Ressourcen zu bündeln und zu erkennen, welche Chancen in der europäischen Zusammenarbeit lägen, so Staatssekretär Ratzmann.   

Diese Chance sehen auch die möglichen Partner auf der anderen Seite und sind genau aus diesem Grund vor Ort.

Die französische Delegation zeigte sich begeistert und machte den Eindruck, als stünde einer zukünftigen Kooperation nichts mehr im Wege.

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 30.01.20 - 17:39 Uhr   -   626 mal angesehen)
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