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IHK zieht positive Bilanz

Vor der letzten Vollversammlung in diesem Jahr, luden IHK-Präsident Christian O. Erbe und Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp die Vertreter der Presse in die neuen, hochmodernen Reutlinger Räumlichkeiten der Kammer ein, um eine erste Bilanz zu ziehen.

Bei der am Mittwochabend abgehaltenen IHK Vollversammlung werden viele Mitglieder erstmals den neuen Gebäudekomplex in der Hindenburgstraße zu Gesicht bekommen. IHK-Präsident Christian O. Erbe findet, dass der Neubau gut gelungen ist, was er betonte beim Pressegespräch am Vormittag betonte. So sei es nicht zu überdimensioniert, dafür von der Qualität genau so, wie ein Gebäude sein sollte, so Erbe.

Hauptgeschäftsführer Wolfgang Epp ergänzte, dass die Modernisierung des Baus, auch die internen Neuerungen der Industrie- und Handelskammer widerspiegele.

„Wir haben die letzten Jahre genutzt, um die IHK in ihren Strukturen komplett zu modernisieren. Wir haben digitalisiert – Stichwort digitale Prüfungen - aber wir haben auch die Mitarbeiter ganz anders ausgestattet, mit Hard- und Software und wir haben auch die Führungsstruktur verändert. [...] wir haben über 40 Teams, die sich zu wechselnden Themen zusammensetzen. Und da sagt auch mir mal eine Auszubildende wo es lang geht. Meistens bin ich dankbar, weil da sehr viele clevere Ideen kommen", erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Im Rückblick auf das Jahr 2019 zieht der derzeitige IHK- Präsident, trotz einiger Herausforderungen, eine insgesamt positive Bilanz. So habe die IHK den drohenden Abschwung erkannt und Maßnahmen ergriffen. Zum Beispiel habe man den Export gestärkt und Digitalisierungsthemen aufgegriffen, um Unternehmen hier fit zu machen, erklärt Christian O. Erbe.

Und auch dem größten Problem der hier ansässigen Unternehmen, dem Fachkräftemangel, ist die IHK Reutlingen mit unterschiedlichen Projekten entgegengetreten. So wurde 2019 beispielsweise viel Zeit und Energie in Ausbildungsmarketing gesteckt. Der IHK sei es wichtig zu zeigen, wie erfolgreich Menschen sein können, die aus einer dualen Ausbildung kommen.

Darüber hinaus wird die IHK Reutlingen eine von fünf Pilotkammern in Deutschland sein, die gefördert von der Bundesregierung, in die Fachkräftewerbung im Ausland für Mangelberufe wie Pflegepersonal, Elektrotechniker und IT-Fachhkräfte, einsteigt. In diesem Projekt wird die IHK in Abstimmung mit den Arbeitsagenturen, aber auch den Industrie- und Handelskammern im Ausland und den heimischen Unternehmen, Profile ausschreiben. Die ausländischen Handelskammern werden dann auf die Suche gehen, erklärt Epp.

Ergeht davon aus, dass dieses Pilotprojekt eine große Herausforderung sein wird, allerdings eine Herausforderung der sich die IHK stellen sollte, so Epp weiter.

Einer weiteren Herausforderung stellt sich Christian O. Erbe. Er verriet heute, dass er sich für eine weiter Legislaturperiode für das Amt des IHK-Präsidenten aufstellen lassen wolle. Zwei Legislaturperioden habe er bereits hinter sich und die Arbeit habe ihm großen Spaß gemacht und sei Horizont erweiternd gewesen, beschreibt Erbe. Deshalb habe er beschlossen, seinen Hut auch für eine dritte Amtszeit in den Ring zu werfen.

Für das Jahr 2020 wünscht Erbe sich eine Rückbesinnung auf das „Wir" es sei wichtig, dass individuell sowie gesamtgesellschaftlich erkannt werde, dass man gemeinsam stärker sei als allein.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 18.12.19 - 17:22 Uhr   -   496 mal angesehen)
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