Digitale Patientenakte | Bildquelle: RTF.1

Reutlingen:

Keine Aktenstapel - Kreiskliniken stellen digitale Patientenakte vor

Stand: 29.11.19 15:35 Uhr

Die Zeit der Aktenstapel und schwer zu entziffernden Notizen ist vorbei - Zumindest in den Kreiskliniken Reutlingen. Dort arbeiten Ärzte und Pflegekräfte neuerdings mit einer mobilen digitalen Patientenakte. Wie sie funktioniert und warum sie den Alltag für das medizinische Personal, aber auch für den Patienten erleichtert wurde am Donnerstag der Presse vorgestellt.


Während am Patientenbett früher noch in Akten geblättert werden musste, hat heute ein modernes,extra für den Klinikbetrieb gerüstet Tablet, den Platz der papierbasierten Patientenkurve eingenommen. Vor 4 Jahren bereits haben die Verantwortlichen beschlossen, einen Fokus auf die Digitalisierung zu legen.

Zur Prozessoptimierung der anfallenden Behandlungsabläufe haben die Kreiskliniken Reutlingen verschiedene digitale Projekte initiiert und ca. 3,5 Millionen Euro investiert. Ziel der Systeme Vmobil und Qcare ICU, ist es beispielsweise Behandlungsabläufe digital zu erfassen.

Die Arbeit von Krankenschwester Aline-Marie Lehner hat sich durch die Einführung der digitalen Patientenakte ins positive verändert. So muss sie beispielsweise keine Papiere mehr zusammensuchen.

Auch in der Intensivpflege ist der Arbeitsalltag ein anderer geworden. Durch die präzise erfassten Daten ist die Patientenversorgung einfacher und sicherer geworden, da die Pflegekräfte jetzt alle relevanten Daten schneller einsehen können.

Um die Sicherheit seiner digital gesammelten Daten muss sich der Kreisklinik Patient, laut Geschäftsführer  Norbert Finke keine Sorgen machen. Es werde eine hohe Aufmerksamkeit auf Datenschutz und die Sicherheit der Patientendaten gelegt. Das Ziel eines gänzlich "papierlosen" Krankenhauses liegt auch bei den Kreiskliniken der Achalmstadt noch in weiter Ferne, aber zukunftsweisende Schritte sind hier bereits unternommen worden.

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