Palmer Baubrief | Bildquelle: RTF.1

Tübingen:

Palmer schreibt an den Arbeitskreis Flüchtlingshilfe

Stand: 08.08.19 15:54 Uhr

Nachdem ein Asylbewerber am Stuttgarter Fasenenhof einen Mord mit einem Schwert begangen hat, hat sich Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer jetzt in einem offenen Brief an den Arbeitskreis Flüchtlingshilfe in Tübingen gewandt.

Darin wirft er die Frage auf – Zitat - „ob hinter den schweren Straftaten von Geflüchteten ein Muster zu erkennen ist". Anhand mehrerer Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit führt Palmer auf, dass viele Verbrechen mit dem Identitätsbetrug der Täter ihren Anfang genommen hätten.

Zudem seien die Verfahren wegen kleinerer Straftaten im Vorfeld eingestellt worden. Der Tübinger OB befürwortet in seinem Brief das Vorhaben der Grünen in Hessen, die Flüchtlinge, die „durch ihr individuelles Verhalten erhebliche Zweifel an ihrer Integrationswilligkeit" aufkommen lassen würden, in einer Landeseinrichtung verbleiben sollten. Denn dort, so Palmer, gäbe es genügend Sicherheitspersonal und Kontrollmöglichkeiten, die dem Schutz der Allgemeinheit dienen würden.

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