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Positive Bilanz - Volksbank Ermstal Alb zufrieden mit vergangenem Geschäftsjahr

Die Banken haben es in der heutigen Zeit nicht leicht. Viele leiden unter der Niedrigzinspolitik in Deutschland oder den weltweiten politischen Unruhen. Die Volksbank Ermstal-Alb ist dennoch zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr, blickt aber besorgt in die Zukunft.

Die Volksbank Ermstal-Alb hatte 2018 mit der Raiffeisenbank Vordere Alb fusioniert. Die beiden Geldinstitute hatten laut dem Metzinger Volksbankvorstand Martin Schnitzler überschneidende Geschäftsgebiete und wollten auch strategische Weichen stellen. Ein Effekt sei, Kosten zu sparen. So hatten die Verantwortlichen die Geschäftsstelle in Hülben wegen Doppelbesetzung geschlossen. Dies spare Personalkosten. Die natürliche Fluktuation habe man durch die Schließung der Filiale in Hülben ausgleichen können.

Sicher musste sich auch die Volksbank auf veränderte Gegebenheiten wie rückläufige Zinsüberschüsse einstellen und Kosten sparen müssen. Und auch eine Steuernachzahlung von über drei Millionen Euro belastet das Geldinstitut. Alles in allem ist der Vorstand aber zufrieden mit dem Jahresabschluss. Die Bank kann eine Bilanzsumme von knapp 1,6 Millionen Euro verbuchen. Schnitzler erklärt, dass das Kundenkreditvolumen bei einem Nullwachstum sei. Auf der Einlagenseite gebe es einen breit diversifizierten Zugang von Kundengeldern, welche in Wertpapiere oder Kredite investiert werden.

Auf den einzelnen Geschäftsstellen werde die Kundenfrequenz weniger. Der Trend gehe ins Kundenservicecenter: Fragen würden häufig telefonisch oder online beantwortet. Dies sei für Schnitzler aber kein Grund, einzelne Filialen zu schließen.

Dem neuen Geschäftsjahr sieht der Vorstand mit einigen Sorgen entgegen. Es gebe seit einigen Monaten Unruhen bei den Kunden. Offizielle Gremien wie die IHK befürchten Auftragsrückgänge. Auch Sorgen bezüglich des Brexits würden der Bank schaden, da man zur Zeit nicht abschätzen könne, wie sich der Brexit auf die Region auswirken wird. Und noch eine Angst beschäftigt: Die Region ist Automobilzulieferer. Das habe immer Auswirkungne, wenn in diesem Sektor etwas geschehe. Schnitzler glaubt jedoch nicht, dass es auf die Bank durchschlagen wird. Er rechnet 2019 mit einem ähnlichen Jahresabschlussbericht wie 2018.

(Zuletzt geändert: Freitag, 12.04.19 - 17:49 Uhr   -   467 mal angesehen)
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