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Reutlingen:

Digitalisierung im Blick - IHK Frühlingsempfang mit Innenminister Thomas Strobl

Die Digitalisierung wird unser Leben in einem Ausmaß verändern, wie es sich heute nur wenige ausmalen können - das erklärte IHK - Vizepräsident Johannes Schwörer zu Beginn des Frühlingsempfangs der Industrie- und Handelskammer in Reutlingen. Und weil eben so eine Veränderung bevorstehe, hat die IHK den baden-württembergischen Minister für Inneres und Digitalisierung Thomas Strobl eingeladen, einen Festvortrag zu halten.

Die Region Neckar-Alb gehöre zu einer der innovationsstärksten Regionen, das habe das aktuelle "Prognos-Gutachten" bestätigt. Um auch in Zukunft an der Spitze zu stehen, hoffen die Unternehmer auf Unterstützung von Seiten der Politik.

Die konkreten Forderungen der IHK sind daher: Tempo beim Breitbandausbau, Tempo bei der Technologieförderung und Tempo beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Diese Forderungen finden auch im Landtag Anklang. Thomas Strobl ist nämlich überzeugt davon, dass Baden-Württemberg zur Leitregion Europas in Sachen Digitalisierung werden kann. Er lobt vor allem lokale Familienbetriebe und die Unternehmen aus dem Mittelstand und der Industrie. Auch im Maschinen- und Fahrzeugbau sei Baden-Württemberg bereits fortschrittlich. In Zukunft müsse man sich trotzdem weiter anstrengen und die Chancen, welche die Digitalisierung bietet, sinnvoll nutzen.

Dass der Minister für Inneres und Digitalisierung gerade nach Reutlingen gekommen war, sei nicht ohne Grund geschehen, erklärte IHK Präsident Christian O. Erbe. Die Region habe nämlich einiges zu bieten. Als Teil der sogenannten "Technologieachse-Süd" gebe es hier in der Region überdurchschnittlich viele Patentanmeldungen. Auch sei ein hoher Anteil der Beschäftigten in technologieorientierten Leitbranchen tätig.

Auch wenn die aktuelle Wirtschaftslage den Unternehmern allen Grund gibt optimistisch zu sein, blicken viele besorgt in die Zukunft. Vor allem diejenigen, die ihre Güter exportieren, plagt die Unsicherheit. Ungefähr 470 Unternehmen aus der Region treiben Handel mit Großbritannien. Es gebe noch zu viel Ungewissheit darüber, wie sich der Brexit auf diese Handelsbeziehungen auswirken werde.

Die Entwicklung in Europa sei nämlich unabdingbar mit der Wettbewerbsfähigkeit der Firmen in der Region gekoppelt. Deshalb appellierten die Vertreter der Kammer dafür, die Europäische Union zu unterstützen. Das sei jetzt vor der Europawahl wichtiger denn je.

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 11.04.19 - 17:50 Uhr   -   371 mal angesehen)
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