Über diesen Ausgang freut sich auch die Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke sehr.
"Ich habe das immer heftig kritisiert, dass die Post da quasi ihr Unternehmen zerlegt und aufteilt und Aufgaben in so genannte Delivery-Systeme auslagert, das ist für mich nichts anderes als Tarifflucht und zwar von einem guten Tarifvertrag hin zu einem schlechteren Vertrag, also Logistikbranche" erklärt Müller-Gemmeke.
Die DHL Delivery wurde im Jahr 2015 gegründet und beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter. Sie wurden nach den niedrigen Tarifen der Speditions- und Logistikbranche bezahlt.
"Das hat für mich auch was mit sozialer Verantwortung zu tun und dass man nicht die Beschäftigten hin und her schiebt und noch den letzten Cent einsparen will. Es kann nur gut sein, wenn alle Beschäftigten gut verdienen und gleich viel verdienen" so Müller-Gemmeke.
Laut der Gewerkschaft erhalten die ehemaligen Delivery-Beschäftigten künftig ein 13. Monatsentgelt, eine betriebliche Altersversorgung, Kündigungsschutz und natürlich einen höheren Lohn.
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