Neujahrsempfang Eningen unter Achalm | Bildquelle: RTF.1

Eningen unter Achalm:

Neujahrsempfang in Eningen

Stand: 26.01.14 16:14 Uhr

Einander kennenlernen und einmal ganz ungezwungen miteinander ins Gespräch kommen das ist das Ziel vieler Neujahrsempfänge, denn sie bieten den Bürgern die Gelegenheit, auch einmal mit den Ortsvordersten in Kontakt zu treten. Heute war es in Eningen unter Achalm, im Kreis Reutlingen soweit.

Für manche gab es heute nur noch Stehplätze in der HAP-Grieshaber-Halle. Viele Eninger waren gekommen um mit ihrem Bürgermeister offiziell ins neue Jahr zu starten. Bürgermeister Alexander Schweizer hatte an den Anfang seiner Rede ein großes Dankeschön gesetzt. Und zwar an die Menschen, die nach dem Hagelsturm im Sommer 2013 viel Einsatz gezeigt hätten. Die Männer der Feuerwehr Eningen hätten am 28. Juli und in den darauffolgenden Tagen und Wochen, mit Unterstützung von benachbarten und befreundeten Feuerwehren, Großartiges geleistet, lobte Schweizer. Das gelte auch für die Eninger Handwerker der verschiedensten Innungen. Auch ihnen wolle er herzlich Danken.

Mit dem neuen Jahr stehe die Gemeinde weiterhin vor der Aufgabe die öffentlichen Einrichtungen zu optimieren. Besonders für die Achalmschule gäbe es schon konkrete Pläne. In der Sommerpause, so Schweizer, werde die Gemeinde damit beginnen, den nahezu 50 Jahre alten Trakt III grundlegend zu sanieren. Neben der Haustechnik würden auch die Fenster und die Wärmedämmung erneuert und das Gebäude auf den neuesten Brandschutztechnischen Stand gebracht. Diese Umbaumaßnahme sei auch die Voraussetzung für den teilweise geplanten Ganztagesunterricht und eine Inklusionsgerechte Schule, ergänzte der Bürgermeister. Damit sei die Achalmschule bereit für die nächsten Jahrzehnte.

Doch es warteten noch weitere Aufgaben. Denn immer mehr ältere Menschen wünschten sich eine seniorengerechte Wohnung nahe der Ortsmitte. Dies erfordere von der Gemeinde natürlich andere Konzepte als die bisherigen, in denen Wachstum in Form von Neubaugebieten viel stärker dominiert hätten. Doch er glaube, so Schweizer weiter, dass es der Gemeinde in mancherlei Hinsicht nütze, wenn man dem Wunsch Älterer nach Wohnraum in zentraler Lage entspreche. Denn die Senioren führten zu einer Belebung der Ortsmitte und könnten beispielsweise dazu beitragen, dass der dortige Einzelhandel gestärkt werde. Gerade die Innenentwicklung habe in den letzten Jahren eine wichtige Rolle in Eningen eingenommen. Aber die Innenentwicklung, so ökologisch und ökonomisch wünschenswert sie auch sei, stoße irgendwann an ihre Grenzen, erklärte der Bürgermeister. Deshalb sei es notwendig Abhängigkeiten, Wechselwirkungen und Konkurrenzen aufzuzeigen um schließlich Prioritäten klären und diskutieren zu können. Deshalb setzten Verwaltung und Gemeinderat an dieser stelle auf eine Ortsentwicklungsplanung. Hier sei auch ganz klar eine umfassende Bürgerbeteiligung gefragt.

Um besonderes Engagement ging es im nächsten Punkt des Neujahresempfangs. Gemeinde- und Kreisrätin Dr. Barbara Dürr wurde für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde geehrt. Schweizer bat Dürr darum mit ihrem Einsatz für die Gemeinde nicht nachzulassen. Nachlassen will auch der Bürgermeister Eningens nicht. Schweizer versprach auch in diesem Jahr mit Engagement und Tatkraft an der Spitze der Gemeinde zu stehen.

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