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Region Neckar-Alb:

Generationenprojekt - Der aktuelle Stand der Regionalstadtbahn

Selten waren vier Landräte und eine Wirtschaftsministerin sich so einig: Die Regionalstadtbahn Neckar Alb muss kommen. Ob es dafür Geld gibt stand bis vor Kurzem noch in Frage. Jetzt aber ist der Weg frei. Die Züge sollen so bald wie möglich fahren.

So bald wie möglich heißt nicht von heute auf Morgen. Eine Regionalstadtbahn Neckar-Alb soll schließlich sauber durchdacht sein. Die Beteiligten erwarten dennoch, dass ab 2020 gebaut wird. Die Baden-Württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut glaubt, dass die Regionalstadtbahn für den Zollernalbkreis einige Vorteile mit sich bringt.

Zum einen sei der Kreis dann besser an die Zentren Tübingen, Reutlingen und Stuttgart verbunden, zum anderen würde die Regionalstadtbahn die Region für die Wirtschaft und die Menschen noch attraktiver machen, so die Ministerin.

Die Elektrifizierung der Zollernalbbahn einschließlich der Talgang- und der Killertalbahn wollen die Verantwortlichen bald erreicht haben. Die Zollernalbbahn ist nämlich auf der Prioritätenliste nach oben gerutscht, denn von ihr erwarten die Beteiligten einen besonders hohen Nutzen. Sie haben geplant, dass der Abschnitt Tübingen-Mössingen bereits 2025 elektrisch befahren wird.

Es schien noch vor Kurzem noch so als ob der Geldhahn für das Riesenprojekt Regionalstadtbahn ab 2019 zugedreht werden würde. Doch er bleibt offen. Der Bund wird das Projekt finanziell stark unterstützen.

Unter anderem deshalb würde es voran gehen. Tübingen Reutlingen und der Zollernalbkreis würden hier zusammenarbeiten müssen. Getrennt marschieren würde bedeuten vereint geschlagen zu werden, erklärte der Tübinger Landrat Joachim Walter.

Die Landräte sowie Nicole Hoffmeister-Kraut gehen davon aus, dass sie pro Tag über 29.000 Fahrgäste für die Regionalstadtbahn gewinnen können – und das sei sogar noch eine zurückhaltende Prognose.

Eine Trumpfkarte für die Schiene sei unter anderem der Reutlinger Bundestagsabgeordnete Michael Donth. Donth sei nämlich im Verkehrsausschuss und könne dort Einiges für die Regionalstadtbahn erreichen. Eine Zusammenarbeit also, die weit über die Landkreisgrenzen hinausgeht und der Region viel bringen könnte.

(Zuletzt geändert: Montag, 07.05.18 - 16:39 Uhr   -   1189 mal angesehen)
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