Die neuen Herausforderungen Digitalisierung, neue Formen der Mobilität, der zunehmende Innovationsdruck weltweit und vor diesem Hintergrund die nachlassende Innovationstätigkeit in den mittelständischen Unternhemen hätten die Regierung dazu bewogen, sich diesem Thema verstärkt zu widmen und dieses Zukunftsthema aktiv mitzugestalten, erklärt CDU-Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.
Dabei soll Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation und neuer Technologiebeauftragter der Landesregierung helfen.
Er ist der Meinung und dafür wolle er in seiner neuen Aufgabe tätig sein und Arbeiten, dass man die Chancen, die in der Entwicklung von Digitalisierung und Wirtschaft 0.4 lägen besonders herausarbeiten müsse. Und um das zu organisieren und erfolgreich zu machen, müsse man insbesondere die KMUs, die ja tragend in BW nicht nur für Innovation sondern eben auch für die Beschäftigung seien, auf diesem Weg mitnehmen.
Das Stichwort lautet: Technologietransfer – zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Nicht umsonst investiere Baden-Württemberg jedes Jahr rund fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung – so viel wie kein anderes Bundesland.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann wies darauf hin, dass das alles Gedanken seien, die sein Vorgänger Späth bereits entwickelt habe, auf die dieser großen Wert gelegt habe und von ihm stamme ja der berühmte Satz "Was der Professor weiß, muss der Unternehmer sofort abrufen können". Und eben das sei so ein bisschen der Hinweis um was es auch gehe.
Diesbezüglich Empfehlungen zu erarbeiten ist jetzt eine der Aufgaben des ehrenamtlichen Technologiebeauftragten, der einen Diskurs mit der Industrie – und hier vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen – der Wissenschaft und der Politik anstrebt. Denn diese Kooperation sei überaus wichtig.
Der Mensch im Mittelpunkt und als Akteur, der fortwährend die Zukunft mit innovativen Technologien, neuen Geschäftsmodellen und agilen, modernen Innovations- und Organisationsformen gestalte und somit für den wirtschaftlichen und auch gesellschaftlichen Fortschritt sorge, gelte es zu unterstützen, so Bauer.
Die Digitalisierung wirke sich auf die gesamte Wertschöpfungskette der Wirtschaft aus und erfordere entsprechend angepasste Produktions- und Arbeitsprozesse. Ein verharren in alten Systemen sei verherrend, wenn Baden-Württemberg das Industrieland Nummer eins in Deutschland bleiben wolle.
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