| Bildquelle:

Paris:

Neuer Paris-Terror: Pariser Polizei erschießt "IS"-Terroristen vor Polizeirevier

Stand: 07.01.16 19:17 Uhr

07.01.2016. Die Pariser Polizei hat im Pariser 18. Arrondissement ein Mitglied der islamistischen Terror-Organisation "IS" vor einem Polizeirevier erschossen. Der Mann trug eine gefälschte Sprengstoffweste und war mit einem Messer bewaffnet. Bei dem Toten wurden ein IS-Bekennerschreiben und eine Fahne der Terror-Organisation gefunden. Nach Angaben der Pariser Tageszeitung "LE Figaro" wurde das Viertel Goutte dŽOr von der Polizei abgesperrt. Auch mehrere U-Bahnstationen wurden geschlossen. Als der Angreifer ein Messer geschwungen und einen Gegenstand auf die Polizisten geschleudert habe, hätten die Beamten auf den Mann geschossen. Der Vorfall habe sich zwischen 11:00 Uhr und 11:55 Uhr ereignet.

Die Pariser Polizei hat im Pariser 18. Arrondissement einen Mann vor einem Polizeirevier erschossen. Der Mann trug offenbar eine gefälschte Sprengstoffweste und war miteinem Messer bewaffnet. nach Angaben der Parisr TAgeszeitung "LE Figaro" wurde das Viertel Goutte d'Or von der Polizei abgesperrt.

Dabei handelt es sich um das Kommissariat von Goutte d'Or, das in der Nähe des Bahnhofs "Gare du Nord", dem "Hopital Lareboisière"  und der Kirche "Sacre Coeur" liegt.

Die Zeitung "Le Soir" veröffentlichte ein Foto, auf dem ein Messer zu sehen ist, das auf einer Treppe hinter einer Absperrung liegt. Dabei soll es sich um das Messer des erschossenen Angreifers handeln. Der Mann habe in die Polizeistation eindringen wollen.

Auf einem Foto der New York Times ist ein Mann zu sehen, der ausgestreckt auf dem Rücken auf dem Boden liegt. In unmittelbarer Nähe des Mannes befindet sich ein Minensuch-Roboter.

Als der Angreifer ein Messer geschwungen und einen Gegenstand auf die Polizisten geschleudert habe, hätten die Beamten auf den Mann geschossen. Der Vorfall habe sich zwischen 11:00 Uhr und 11:55 Uhr ereignet.

In seiner Manteltasche habe der Mann Draht und Klebeband mit sich geführt. Explosivstoffe seien aber nicht gefunden worden. Auf mögliche Komplizen gibt es bisher keine Hinweise. 

Ein Sprecher des französischen Innenministeriums sagte zunächst gegenüber France24, man müsse mit der Beurteilung der Tat vorsichtig sein. Es habe sich jedenfalls um einen "aggressiven Akt" gehandelt. Später wurde bei dem Erschossenen aber ein Bekennerschreiben und eine Fahne der islamistischen Terror-Organisation "IS" gefunden.

Die Straßen Chartres, Goutte d'Or,  Charbonnière und Boris Vian wurden von der Polizei gesperrt. Mehrere U-Bahnstationen wurden geschlossen und der U-Bahnverkehr auf mehreren Strecken eingestellt: Zwischen Belleville und Weiß, zwischen Porte de Clignancourt und Reaumur -Sebastopol. Die Station Marcadet-Poissonnier wird nicht mehr angefahren. 

WERBUNG:



Seitenanzeige: