Herbstliche Musiktage | Bildquelle: RTF.1

Bad Urach:

Glück in allen Variationen - Herbstliche Musiktage eröffnet

Stand: 03.10.15 17:36 Uhr

Klassische Musik in höchster Qualität, bekannte und auch neue Namen - das bieten alljährlich die Herbstlichen Musiktage in Bad Urach. Gestern Abend haben sie begonnen. Bei der mittlerweile schon 35. Auflage stehen bis zum 9. Oktober 10 Konzerte auf dem Programm. Das diesjährige Motto: Glück in allen Variationen.


Der Eröffnungsabend in der Uracher Festhalle stand ganz im Zeichen des Komponisten Johann Sebastian Bach. Sax Allemand spielte seine Goldbergvariationen, die entsprechend für das Saxophon-Trio bearbeitet worden waren.

Der gestrige Abend war aber nur einer von insgesamt acht Tagen, an denen die Bürger und Besucher von Bad Urach sich der klassischen Musik hingeben können. Dem Künstlerischen Leiter Florian Prey zufolge gäbe es in der klassischen Musik ja so gängige Musikstücke wie Beethovens Neunte. Aber bei den Herbstlichen Musiktagen bewege man sich auch in die anderen Sphären. Da gäbe es dann auch unbekanntere Sachen zu hören, sodass die Besucher einfach auf Entdeckungs- und Abenteuerreise gehen und die Musik erleben könnten. Florian Prey hat in diesem Jahr zum zehnten Mal die künstlerische Leitung übernommen.

Morgen gibt es mit einer Kammermusikmatinée und einem Gesangsquartettabend gleich zwei weitere Höhepunkte der diesjährigen Herbstlichen Musiktage. Laut Kulturamtsleiter Thomas Braun könne man das Glück in Urach vor allem musikalisch erleben: Das Programm, das Florian Prey zusammengestellt habe, lasse Glücksmomente aller Art zu. Es gäbe Vokalmusik, Kammermusik oder die Operette, die sinfonische Aspekte habe. Für Glück in musikalischer Hinsicht sei in Bad Urach gesorgt.

Unter dem Motto Glück in allen Variationen stand am gestrigen Abend selbstverständlich auch der Festvortrag von Bernhard Lassahn. Virtuos nahm der einstige Liedermacher und heutige Schriftsteller die Gäste mit auf eine Reise durch Zeiten und Kulturen zur Frage "Was ist Glück?" – von Seneca über Hiob zu Gottfried Benn. Und natürlich von Bach über den Grafen Hermann von Keyserlingk zu den Goldberg-Variationen. Und als Zugabe gab es vom Trio Sax Allemand zum Schluss dann auch noch ein moderneres Stück zu hören.

Ein ausführlicher Online-Bericht über Eröffnungabend und Festvortrag folgt!

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